Could This Rare P-51 Be the Real Deal?
Video des Kanals Plane Crazy Life über North American P-51 Mustang, verlinkt auf der zugehörigen Seite von Above Ten Thousand. Dauer: 19:44. Sprache: Englisch. Videotyp: An Bord.
Worum es geht
Das Team des Kanals besucht die Hangar und Werkstatt des verstorbenen Jack Hovey, eines bekannten Restaurators von Mustang-Triebwerken, auf dem privaten Flugplatz Eagle's Nest. Begleitet werden sie von Claude Hendrickson, einem Mustang-Piloten aus Birmingham, Alabama. Zunächst sehen sie den letzten von Hovey überholten Rolls-Royce Merlin, bei null Stunden seit der Überholung, und danach die im selben Hangar untergestellte P-51D.
Gezeigte Details
Der Merlin wird als 12-Zylinder-Motor mit zweistufigem Lader und Planetengetriebe beschrieben, mit etwa 1.500 bis 1.600 PS. Das Flugzeug stammt von der kanadischen Luftwaffe und hat knapp unter 1.100 Zellenstunden. Es stand immer im Hangar und flog zuletzt 2014. Hovey kaufte es in den sechziger Jahren. Laut seinen Betreuern behält es die Werkskonfiguration bei, mit Ausnahme des 85-Gallonen-Rumpftanks, der durch einen Rücksitz ohne Steuerung ersetzt wurde. Zudem trägt es ein neu lackiertes kanadisches Farbschema. Hendrickson erklärt, dass es sich mit 115 mph im Anflug nähert. Beim Abstellen werden die Landeklappen gesenkt, um den Hydraulikdruck abzubauen und ein versehentliches Einfahren des Fahrwerks zu verhindern.
Kontext
Das Gespräch geht auf den Wechsel vom Allison-Motor zum Merlin und dessen Lizenzfertigung durch Packard ein. Es erinnert auch an die Reichweite, die es der Mustang erlaubte, Bomber bis nach Berlin zu eskortieren. Hendrickson erzählt eine Anekdote aus Bessemer: Er verlor im Endanflug die Gashebelkontrolle, weil bei einer Mutter der Splint fehlte.
