The P-51 Mustang: The Fighter that Won World War II

Megaprojects · 20. Mai 2024 · 24:34 · Englisch · Dokumentation

Video des Kanals Megaprojects über North American P-51 Mustang, verlinkt auf der zugehörigen Seite von Above Ten Thousand. Dauer: 24:34. Sprache: Englisch. Videotyp: Dokumentation.

Worum es geht

Lehrreiche Dokumentation über die North American P-51 Mustang, die ihren Ursprung als britische Bestellung, ihre Leistungen in der Version P-51D, ihre Rolle im Zweiten Weltkrieg und ihren späteren Dienst bis zur Ausmusterung nachzeichnet. Enthält zu Beginn einen Werbeblock eines Sponsors.

Historischer Hintergrund

Die Geschichte beginnt 1938, als das Vereinigte Königreich angesichts des absehbaren Krieges in Europa nach in den USA gebauten Jagdflugzeugen suchte. Das einzige Modell, das seinen Anforderungen nahekam, die Curtiss P-40 Tomahawk, konnte nicht im benötigten Tempo produziert werden, sodass die Briten sich an North American Aviation wandten, das einen eigenen Entwurf vorschlug, obwohl es zuvor nie ein Jagdflugzeug gebaut hatte. Der erste Prototyp verließ im September 1940 die Fabrik und flog am 26. Oktober desselben Jahres zum ersten Mal. Die USA behielten zwei als NA-73 bezeichnete Exemplare zur Untersuchung und später weitere 57, vor allem für Aufklärungszwecke; die Einführung des Rolls-Royce-Triebwerks, das die Leistung in großer Höhe erheblich verbesserte, überzeugte die USAAF, deren erste Bestellung im Sommer 1942 einging. Bei der RAF wurden die ersten Mustangs zum Erdkampf und zur Aufklärung eingesetzt, unter anderem bei der Operation Jubilee gegen Dieppe und bei der Suche nach V1-Abschussrampen. Mit dem Merlin-Triebwerk wurden sie zur Begleitjagd, die es den alliierten Bombern ermöglichte, Ziele wie Berlin zu erreichen, und ab Anfang 1944 suchten sie unter James Doolittle die Luftüberlegenheit, indem sie deutsche Jäger und Flugplätze angriffen, auch gegen das Düsenflugzeug Me 262. Im Pazifik eskortierten sie Bomber von Iwo Jima aus. Unter der Bezeichnung F-51 diente sie bis 1953 in Korea.

Wichtige Fakten

Von der P-51D, die vor allem in Inglewood (Kalifornien) gebaut wurde, entstanden ab Mitte 1944 mehr als 8.000 Exemplare. Sie war 32 Fuß und 3 Zoll lang, knapp 10 m, mit einer Spannweite von 37 Fuß (11,3 m) und etwa 7.600 Pfund (3.500 kg) Leergewicht; sie startete mit über 12.000 Pfund. Ihr von Packard gebauter Merlin V-1650 leistete im Notkriegsbetrieb 1.720 PS. Sie erreichte 440 mph (710 km/h), eine Reisegeschwindigkeit von 362 mph, 1.650 Meilen (2.660 km) Reichweite mit Zusatztanks und eine Gipfelhöhe von 42.000 Fuß. Bewaffnung: sechs Browning-Maschinengewehre im Kaliber .50 sowie Raketen oder Bomben unter den Tragflächen. Laut dem Video wurde der letzte militärische Mustang 1984 bei der dominikanischen Luftwaffe ausgemustert.