Hawker Hurricane Test Flight

dave hadfield · 5. Mai 2022 · 22:11 · Englisch · An Bord

Video des Kanals dave hadfield über Hawker Hurricane, verlinkt auf der zugehörigen Seite von Above Ten Thousand. Dauer: 22:11. Sprache: Englisch. Videotyp: An Bord.

Was gezeigt wird

Erster Testflug einer frisch restaurierten Hawker Hurricane, gefilmt mit einer Helmkamera und von einem Verfolgerflugzeug aus, geflogen und kommentiert von Dave Hadfield. Der Plan ist bewusst einfach: starten, das Fahrwerk ausgefahren lassen, über dem Flugplatz steigen, zwei Strömungsabrisse zur Kalibrierung des Fahrtmessers durchführen, den Motor überprüfen, landen und das Flugzeug den Mechanikern für eine gründliche Inspektion zurückgeben, ohne Vorbeiflüge oder Kunstflug.

Gezeigte Details

Im niedrig sitzenden Cockpit mit wenig intuitiven Schaltern werden die Magnetzündungen nach oben und die benachbarten elektrischen Schalter nach unten geschaltet. Beim Rollen fahren die Landeklappen nicht ein: Fahrwerk und Klappen teilen sich einen einzigen Hebel und einen Gemischkasten, und mit der Handpumpe und mehreren Einstellungen bringt der Chefmechaniker die motorgetriebene Pumpe wieder in Gang. Die Bremsen sind pneumatisch, mit einem Hebel am Steuerknüppelgriff, und die Differentialbremsung hängt von der Pedalstellung ab. Das Verfolgerflugzeug, eine Extra 330 im Besitz von Mike Potter, startet zuerst. Im Flug regelt der Hamilton-Standard-Propeller auf 3.000 U/min beim Start und 2.650 im Steigflug, und das Flugzeug fliegt freihändig geradeaus. Bei 5.000 Fuß geht es bei etwa 80 mph angezeigter Geschwindigkeit mit eingefahrenen Klappen sanft in den Überziehstall, und bei 63 mph mit voll ausgefahrenen Klappen mit leichtem Abkippen der linken Tragfläche. Der Pilot vermerkt, dass der Propeller bei 34 Zoll Ladedruck nicht unter 2.600 U/min fällt, eine noch ausstehende Einstellung. Im Anflug geht er Treibstoff (drei Tanks, er landet mit dem Reservetank), Fahrwerk, Gemisch und Propellerverstellung durch; er fliegt mit offenem Cockpitdach und peilt 100 mph im Endanflug und 80 über dem Zaun an für eine Radlandung mit tiefem Heck.

Kontext

Es handelt sich um eine Hurricane Mk XII, die 1942 von Canadian Car and Foundry in Fort William (Ontario) gebaut wurde und zur Ausbildung von RCAF-Jagdpiloten diente. Nach dem Krieg wurde sie vom Saskatchewan-Bauern Harry Whereatt vor der Verschrottung gerettet; er nahm eine erste Restaurierung vor und flog sie sogar selbst. Ihr heutiger Eigentümer, Mike Potter, Gründer von Vintage Wings of Canada, unternahm eine tiefere Restaurierung, um sie dem Original näherzubringen.