The Unrealized Potential of the MiG-29

Australian Military Aviation History · 19. Dezember 2024 · 12:04 · Englisch · Dokumentation

Video des Kanals Australian Military Aviation History über MiG-29, verlinkt auf der zugehörigen Seite von Above Ten Thousand. Dauer: 12:04. Sprache: Englisch. Videotyp: Dokumentation.

Worum es geht

Analyse der MiG-29 Fulcrum als Nahkampfjäger der späten 1970er Jahre und der Gründe, warum sie laut dem Autor nie ihr volles Potenzial entfaltete.

Historischer Kontext

Der Westen hielt die MiG-25 für ein Luftüberlegenheitsjagdflugzeug, und diese Wahrnehmung trieb in den USA die Entwicklung der F-15 und der F-16 an. In der UdSSR erhielten Suchoi und Mikojan parallele Programme: ein fortschrittliches Frontjagdflugzeug und ein leichtes taktisches Jagdflugzeug. Aus Letzterem ging das Projekt 9 hervor, das seit 1974 entwickelt wurde. Die MiG-29 flog erstmals 1977 und ging 1983 bei der sowjetischen Luftwaffe in Dienst. Nach dem Zusammenbruch der UdSSR führte die russische Wirtschaftskrise dazu, dass die Su-27 Flanker bevorzugt wurde, mit größerer Reichweite, besserem Radar und größerer Fähigkeit jenseits der Sichtweite.

Wichtige Daten

Das Video vergleicht ihre instantane Wenderate, mit 24-26 Grad pro Sekunde angegeben, mit der der F-16. Es nennt außerdem eine anhaltende Wenderate von 16,6 Grad pro Sekunde gegenüber 19 bei der F-16A, gemessen unter unterschiedlichen Bedingungen. Ihr großer Trumpf Mitte der 1980er Jahre war das Helmvisier Shchel-3UM, das ab 1984 den Einsatz der Rakete R-73 ermöglichte. Später erhielt sie die Kompatibilität mit der R-77. Mitte der 2000er Jahre führte eine Modernisierung zur MiG-29M und M2 sowie zur trägergestützten MiG-29K. Es folgte die MiG-35 mit begrenzter Produktion und Tests um 2021, während Russland den Schwerpunkt auf die Su-30 und die Su-35S gelegt hat.