Case Specific - Hawker Siddeley Trident
Video des Kanals Ruairidh MacVeigh über Hawker Siddeley Trident, verlinkt auf der zugehörigen Seite von Above Ten Thousand. Dauer: 18:21. Sprache: Englisch. Videotyp: Dokumentation.
Worum es geht
Dokumentation von Ruairidh MacVeigh über die Hawker Siddeley Trident: ihre Entstehung für British European Airways, ihre Rivalität mit der Boeing 727, ihre Entwicklung und ihre Unfallgeschichte.
Historischer Hintergrund
Im Juli 1956 forderte BEA ein Kurzstreckenflugzeug mit mehr als zwei Triebwerken. Zur Wahl standen der Bristol Type 200, die Avro 740, die Vickers VC11 und die DH.121 von de Havilland, die schließlich ausgewählt wurde. Im Februar 1958 bildeten de Havilland, Hunting und Fairey den Konzern Airco, und ein technischer Austausch mit Boeing kam letztlich der 727 zugute. 1959 verlangte BEA ein kleineres Flugzeug, das auf Rolls-Royce-Spey-Triebwerke und 75 bis 97 Sitze umgestellt wurde, und bestellte am 24. August desselben Jahres 24 Maschinen sowie 12 Optionen. Danach übernahm Hawker Siddeley de Havilland. Der Prototyp flog am 9. Januar 1962, und das Flugzeug ging am 1. April 1964 bei BEA in Dienst.
Wichtige Fakten
Auf die 1C folgten die 1E, die 2E – die meistverkaufte Version – und die 3B, eine verlängerte Variante mit einem RB.162-Zusatztriebwerk. Von der Super 3B wurden nur zwei gebaut. Die chinesische CAAC erhielt 38 Flugzeuge. Die Produktion endete 1978 mit 117 Trident, gegenüber 1.832 Boeing 727. British Airways setzte sie bis 1985 ein, CAAC bis 1995. Zu ihren Unfällen zählen der BEA-Flug 548 bei Staines 1972 mit 118 Toten und der Zusammenstoß in der Luft über Zagreb 1976.
