El F 14 Tomcat, el poderoso CAZA SUPERSÓNICO biplaza de EEUU
Video des Kanals Visual Tech über Grumman F-14 Tomcat, verlinkt auf der zugehörigen Seite von Above Ten Thousand. Dauer: 20:51. Sprache: Spanisch. Videotyp: Dokumentation.
Worum es geht
Spanischsprachiger informativer Beitrag über die Grumman F-14 Tomcat, das trägergestützte Schwenkflügel-Jagdflugzeug der US-Marine. Er geht auf ihren ersten Kampfeinsatz, den Ursprung des Programms, ihre technischen Eigenschaften, ihren Verkauf an den Iran, ihre Rolle im Kino und ihre Ausmusterung ein.
Historischer Kontext
Das Video beginnt mit dem Zwischenfall im Golf von Sidra im August 1981: Libyen hatte entlang des 32,5. Breitengrads eine international nicht anerkannte Seegrenze erklärt, und die Marine stationierte dort ihre Flugzeugträger. Am 19. August trafen zwei libysche Jagdbomber auf zwei Tomcats; eines der libyschen Flugzeuge feuerte eine Rakete ab, die ihr Ziel verfehlte, und die F-14 schossen beide mit AIM-9L-Sidewinder-Raketen ab. Es war der erste Luftsieg des Typs.
Die F-14 entstand aus dem VFX-Programm, nachdem die F-111B, die Marineversion der F-111, zu schwer für den Einsatz von Flugzeugträgern war und 1968 nach dem Bau von sieben Exemplaren eingestellt wurde. Grumman übernahm von ihr das AWG-9-Radar, die AIM-54-Phoenix-Rakete und die TF30-Triebwerke. Das neue Jagdflugzeug flog 1970 zum ersten Mal und hatte 1974 bereits die F-4 Phantom II ersetzt. Der Iran, in den 1970er Jahren ein Verbündeter der USA, kaufte 80 Flugzeuge und über 700 Phoenix-Raketen; die ersten trafen 1976 ein. Nach der islamischen Revolution stoppten die USA Lieferungen und Ersatzteile, doch die iranische Luftwaffe hielt 79 Flugzeuge im Dienst und setzte sie im Krieg gegen den Irak ein, wo Pilot Jalil Zandi mindestens 11 Abschüsse zugeschrieben werden.
Wichtige Fakten
Der Flügelpfeilungswinkel variiert zwischen 20 Grad für Start, Landung und langsamen Flug und 68 Grad für Überschallflug, automatisch angepasst nach Geschwindigkeit und Höhe. Das Radar erfasste Flugzeuge auf 160 km, verfolgte bis zu 24 Ziele und konnte sechs davon gleichzeitig angreifen, und die Phoenix traf Ziele auf 200 km Entfernung; außerdem führte sie Sidewinder- und Sparrow-Raketen an zehn Aufhängepunkten mit. Das Video nennt 19 m Länge, 19,55 m Spannweite bei ausgefahrenen Flügeln und 11,58 m bei gepfeilten Flügeln, eine Höchstgeschwindigkeit von 2.485 km/h (Mach 2,34) und eine Dienstgipfelhöhe von 15.200 m. Der Film Top Gun (1986) machte sie berühmt. Sie wurde 2006 wegen ihrer hohen Wartungskosten ausgemustert und durch die Super Hornet ersetzt.
