Flying Through Time (2004) 02 The Grumman F-14 Tomcat
Video des Kanals aeroflipas conmigo über Grumman F-14 Tomcat, verlinkt auf der zugehörigen Seite von Above Ten Thousand. Dauer: 24:29. Sprache: Spanisch. Videotyp: Dokumentation.
Worum es geht
Episode der australischen Dokumentarserie „Flying Through Time“ (2004) in spanisch synchronisierter Fassung, die der Grumman F-14 Tomcat gewidmet ist. Nach einem Rückblick auf andere Grumman-Flugzeuge wie die Hellcat und die Intruder geht sie auf die Eigenschaften des Jägers, sein von Zwischenfällen geprägtes Testprogramm, seine Indienststellung und seine Popularität ein. Zum Schluss folgt ein Abschnitt über die F-35, die die trägergestützten Jäger ihrer Generation ablösen soll.
Historischer Hintergrund
Die Dokumentation ordnet die Tomcat in die Entwicklung der trägergestützten Luftfahrt ein: Mit dem Aufkommen des Strahltriebwerks mussten das abgewinkelte Flugdeck und das Dampfkatapult eingeführt werden, weil die Flugzeuge immer schwerer und schneller wurden. Das Testprogramm verlief nicht reibungslos: Ein Prototyp ging bei seinem zweiten Flug durch ein Hydraulikleck verloren, und beide Besatzungsmitglieder schossen sich mit dem Schleudersitz heraus; Flugzeug Nummer 12 übernahm seinen Platz. Die Erprobung auf Flugzeugträgern folgte im Juni 1972, und Prototyp Nummer 10 ging später mit Testpilot Miller an Bord verloren. Trotzdem billigte der Kongress das Modell, die Produktion begann Ende 1972, und laut der Dokumentation trat die F-14 1973 in Dienst. Außerdem werden Unfälle im Dienst behandelt: der an Bord der USS Forrestal, das Flugzeug, das 1976 im Nordatlantik von der John F. Kennedy über Bord fiel und dessen Wrackteile die Marine barg, um ihre Technologie zu schützen, sowie die drei Verluste in derselben Woche des Jahres 1996, die zur Einschränkung von Hochgeschwindigkeitsflügen in niedriger Höhe führten.
Wichtige Fakten
Die F-14A flog mit zwei Pratt & Whitney TF30-Turbostrahltriebwerken, deren Probleme die Marine so sehr beunruhigten, dass ein Triebwerksausfall-Warnsystem eingebaut wurde. Die F-14B, vorgestellt im November 1987, und die F-14D übernahmen die General Electric F110. Die Dokumentation nennt eine Länge von 19,10 m, eine Höhe von 4,88 m, eine maximale Spannweite von 19,55 m und eine Höchstgeschwindigkeit von 2485 km/h, rund Mach 2. Ihre Bewaffnung kombinierte eine 20-mm-Kanone, Sidewinder- und Sparrow-Raketen sowie die langstreckenfähige Phoenix; bei einem Test griff eine Tomcat sechs Ziele gleichzeitig mit dem Phoenix-System an. Der Film „Top Gun“ machte sie zu einem der berühmtesten Flugzeuge der Welt. Der Schlussteil beschreibt die Varianten der F-35 und das Hubgebläse ihrer Version für Kurzstart und Senkrechtlandung.
