The High Flyer That Terrified the Allies: Focke-Wulf 190 | War Planes Documentary

Autentic Documentary · 18. November 2025 · 51:12 · Englisch · Dokumentation

Video des Kanals Autentic Documentary über Focke-Wulf Fw 190, verlinkt auf der zugehörigen Seite von Above Ten Thousand. Dauer: 51:12. Sprache: Englisch. Videotyp: Dokumentation.

Worum es geht

Dokumentarfilm über die Focke-Wulf Fw 190, den deutschen Jagdbomber des Zweiten Weltkriegs, der als Ergänzung zur Messerschmitt Bf 109 konzipiert wurde. Mit Beiträgen von Historikern wie Dan Sharp verfolgt die Sendung die Entwicklung des Flugzeugs von problembehafteten frühen Prototypen bis zu einem der von den Alliierten am meisten gefürchteten Jäger. Sie geht außerdem auf seine Varianten, die Fertigung und den Werdegang seines Konstrukteurs Kurt Tank ein.

Historischer Kontext

1938 schrieb das deutsche Luftfahrtministerium einen Wettbewerb für einen leichten Jäger aus. Messerschmitt reichte die Me 209 ein, Heinkel die He 100, beide mit Verdunstungskühlung. Focke-Wulf entschied sich dagegen für einen luftgekühlten Sternmotor, eine Idee, die durch die im Spanischen Bürgerkrieg erbeutete Polikarpow I-16 bestärkt wurde. Der erste Prototyp flog im Juni 1939. Der Motor überhitzte und das Cockpit erreichte sehr hohe Temperaturen, weshalb die Verkleidung neu gestaltet und vor dem Motor ein Lüfter eingebaut wurde. Mit dem BMW 801 musste der Rumpf verlängert werden. Das Flugzeug kam im August 1941 zum Einsatz. Beim Dieppe-Überfall 1942 übertraf es die Spitfire Mk V in Geschwindigkeit und im Sturzflug. Es diente an der Ostfront und im Mittelmeerraum sowie als radarlose Nachtjagdmaschine, die von Scheinwerfern geleitet wurde. Die Version D „Dora" mit dem Motor Jumo 213 konkurrierte mit der Me 209 und wurde in Ta 153 umbenannt. Daraus ging die Ta 152 hervor, ein Höhenjäger. Unter den Bombenangriffen wurde die Produktion auf zahlreiche Fabriken und Zulieferer verteilt und griff auf Zwangsarbeit zurück. Das Werk in Marienburg wurde im Oktober 1943 bombardiert. Nach Kriegsende zog Tank nach Córdoba in Argentinien, wo er das Instituto Aerotécnico gründete. Später arbeitete er in Indien und kehrte Ende der 1970er Jahre nach Deutschland zurück.

Wissenswertes

Der BMW 801 ist ein 14-Zylinder-Sternmotor in zwei Reihen mit einer Leistung von 1.550 bis 1.650 PS. Der Pilot steuerte ihn mit einem einzigen Hebel dank einer Steuervorrichtung, die alle Motoreinstellungen regelte. Die Spannweite betrug 10,50 m. Die Piloten schätzten das breite Fahrwerk, die gute Sicht aus der Kabinenhaube und die Robustheit der Konstruktion, bemängelten aber den unruhigen Motorlauf. Der Dokumentarfilm zeigt das Exemplar des Flying Heritage and Combat Armor Museum auf dem Flugplatz Paine Field. Dieses Flugzeug gehörte zum Jagdgeschwader 54 und stürzte am 9. Juli 1943 südlich von Leningrad ab. Es wurde 1989 geborgen und von Paul G. Allen erworben. Nach der Restaurierung 2010 führte der Pilot Steve Hinton damit einen Testflug durch.