Avion militaire : Le Focke Wulf Fw 190 chasseur bombadier
Video des Kanals imineo Documentaires über Focke-Wulf Fw 190, verlinkt auf der zugehörigen Seite von Above Ten Thousand. Dauer: 56:18. Sprache: Französisch. Videotyp: Dokumentation.
Worum es geht
Französische Dokumentation von knapp einer Stunde über den deutschen Jäger Focke-Wulf Fw 190, von den Anfängen des Unternehmens Focke-Wulf in Bremen bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs. Sie verbindet die Erzählung mit Zeugenaussagen deutscher und alliierter Piloten, die ihn flogen oder ihm gegenüberstanden, darunter der Amerikaner Francis Gabreski.
Historischer Kontext
Das Unternehmen wurde 1924 in Bremen gegründet, fusionierte 1931 mit Albatros und holte im selben Jahr den Ingenieur Kurt Tank, verantwortlich für Entwürfe wie die Fw 44 Stieglitz, die Fw 189 und die Fw 200 Condor. Nachdem Tank mit der Fw 159 den Wettbewerb für einen einmotorigen Jäger gegen die Bf 109 von Messerschmitt verloren hatte, schlug er einen Jäger mit BMW-Sternmotor vor, der als Rückfalllösung akzeptiert wurde, weil Daimler-Benz keine weiteren Reihenmotoren liefern konnte. Der erste Prototyp flog am 1. Juni 1939, und die Überhitzung des Motors bremste die Entwicklung zwei Jahre lang aus. Die Vergleichstests in Rechlin 1941 und der Einsatz beim JG 26 unter Adolf Galland bestätigten seine Überlegenheit gegenüber der Bf 109 F in niedriger und mittlerer Höhe; sein Auftauchen über dem Ärmelkanal überraschte die RAF, bis die Spitfire Mk IX mit Merlin-61-Motor eintraf.
Wichtige Fakten
Es wurden mehr als 20.000 Exemplare gebaut, mit Teilen aus 24 über Deutschland verteilten Fabriken. Die Dokumentation beleuchtet seine Rolle beim Unternehmen Cerberus, bei Dieppe, an der Ostfront und bei Kursk, in der Reichsverteidigung gegen amerikanische Bomber über Schweinfurt und Regensburg, die austauschbaren Waffensätze, die Sturmstaffeln und das Unternehmen Bodenplatte am 1. Januar 1945. Sie erklärt außerdem die D-Serie, die den V-Motor Jumo 213 mit Ringkühler erhielt, den Rumpfheck verlängerte und im Mai 1944 erstmals flog, wobei sie 685 km/h und eine deutlich höhere Dienstgipfelhöhe als frühere Versionen erreichte.
