FOCKE WULF 190 - Documentario Delta Editrice Ita
Video des Kanals Aerei In Rete über Focke-Wulf Fw 190, verlinkt auf der zugehörigen Seite von Above Ten Thousand. Dauer: 47:18. Sprache: Italienisch. Videotyp: Dokumentation.
Worum es geht
Italienischsprachiger Dokumentarfilm von Delta Editrice über die Focke-Wulf Fw 190 und ihren Konstrukteur Kurt Tank. Er beginnt mit einer erhaltenen Fw 190 D-9 im Champlin Fighter Museum am Stadtrand von Phoenix (Arizona) und verfolgt den Ursprung des Projekts, seine Entwicklung durch verschiedene Versionen, seinen Einsatz an der West- und Ostfront sowie die erhaltenen Exemplare. Er flicht Zeugenaussagen von Piloten ein, darunter Günther Rall, der die Bf 109 bevorzugte, und endet mit dem flugfähigen, maßstabsverkleinerten Nachbau von Dave Jones.
Historischer Hintergrund
Tank hatte den Jägerwettbewerb mit der Fw 159 gegen die Bf 109 verloren und leitete danach die Projekte Fw 200 Condor und Fw 189. Das Luftfahrtministerium reservierte die Daimler-Benz DB 601 für andere Baumuster, sodass der neue Jäger um den Sternmotor BMW 139 herum entworfen wurde. Der Dokumentarfilm vergleicht sie mit anderen Sternmotorflugzeugen jener Zeit, wie der A6M Zero oder der H-1 von Howard Hughes. Die Fw 190 ging 1941 in Dienst und wurde schließlich zum Rückgrat der deutschen Jagdwaffe. Sie kämpfte als Abfangjäger gegen die B-17 der Achten Luftflotte der USAAF und an der Ostfront als Jagdbomber, nachdem die Stuka veraltet war. Die Fertigung verteilte sich auf viele Zulieferer und 24 Werke, was es sehr schwer machte, sie durch Bombenangriffe zu stoppen.
Wichtige Fakten
Testpilot Hans Sander flog den Prototyp V1 am 1. Juni 1939 in Bremen. Da die Kühlung nicht funktionierte, erreichte das Cockpit 55 Grad. 1940 wurde der 1.600-PS-Motor BMW 801 C eingeführt, 160 kg schwerer, mit neu gestaltetem Bug und einem 12-flügeligen Lüfter. Die ersten Fw 190 A-1 erreichten im Sommer 1941 den Verband von Adolf Galland. Am 27. September jenes Jahres trafen sie erstmals über dem Ärmelkanal auf Spitfires. Zu ihren Merkmalen zählten der einteilige Flügel, das breitspurige Fahrwerk, die elektrisch betätigten Steuerungen und die Kabinenhaube, die durch Sprengladungen abgeworfen wurde. Die langnasige Fw 190 D "Dora" trug den Jumo 213, einen Zwölfzylinder-Reihenmotor mit Ringkühler, und ihr Rumpf war etwa 1,40 m länger. Daraus ging die Höhenjäger-Version Ta 152 hervor, von der nur sehr wenige gebaut wurden. Insgesamt wurden rund 20.000 Exemplare gefertigt, davon 18.750 kurznasige (A, F und G). Von der A-8 wurden 1.334 Stück gebaut: Sie trug zwei 13-mm-Maschinengewehre und vier 20-mm-Kanonen, wog 4.865 kg beim Start und erreichte 656 km/h auf 6.300 m Höhe.
