Early Development - A Deep Dive History of The Boeing B-17 (Pt.1)

Aviation Deep Dive · 18. August 2023 · 35:36 · Englisch · Dokumentation

Video des Kanals Aviation Deep Dive über Boeing B-17 Flying Fortress, verlinkt auf der zugehörigen Seite von Above Ten Thousand. Dauer: 35:36. Sprache: Englisch. Videotyp: Dokumentation.

Worum es geht

Erster Teil einer Serie über die Boeing B-17 Flying Fortress, gewidmet ihrer frühen Entwicklung. Sie beginnt mit Boeings Vorgeschichte in den 1930er Jahren und reicht bis zur Übernahme der Bezeichnung B-17, über die Ausschreibung der US-Armee, den Prototyp Model 299, seinen Absturz und die YB-17-Vorserienphase.

Historischer Kontext

Das Video verortet den Ursprung des Bombers in Boeings technischer Erneuerung mit der Monomail und der Model 247, deren Linien im neuen Flugzeug wiederkehren. 1934 startete die Armee das Project A, aus dem die riesige XB-15 hervorging. Danach folgte eine anspruchsvollere Spezifikation: mindestens 250 mph in 10.000 Fuß Höhe, eine Steigrate von 2.000 Fuß pro Minute und eine Mindestbestellung von 220 Flugzeugen für den Gewinner. Boeing begann im August 1934 mit der Arbeit am Model 299, ausgestattet mit Pratt & Whitney R-1690 Sternmotoren. Bei seiner Vorstellung im Juli 1935 nannte ein Reporter der Seattle Times es eine „fliegende Festung“, und Boeing ließ den Namen eintragen. Das Flugzeug flog erstmals am 28. Juli 1935 und erreichte Wright Field: 2.100 Meilen mit einem Durchschnitt von 233 mph. Dort setzte es sich gegen die Martin 146 und die Douglas DB-1 durch. Am 30. Oktober 1935 stürzte es jedoch beim Start ab, weil die Steuerungssperren noch eingelegt waren. Major Ployer Peter Hill und Boeing-Testpilot Les Tower kamen ums Leben. Der Unfall führte zu verpflichtenden Checklisten vor dem Flug, und der Auftrag ging an die DB-1, die zur B-18 wurde.

Wichtige Fakten

Die Armee bestellte dreizehn Model 299-B, bezeichnet als YB-17, mit 1.000-PS-Wright-R-1820-Cyclone-Triebwerken und einspurigem Hauptfahrwerk. Die Auslieferungen an die 20., 40. und 96. Bombengeschwader begannen am 1. März 1937. Diese Einheiten sammelten 9.232 Flugstunden und 1,8 Millionen Meilen, ohne ein einziges Flugzeug zu verlieren. 1938 unternahmen die YB-17 eine Tournee durch Südamerika. Am 12. Mai jenes Jahres fingen drei von ihnen den italienischen Ozeandampfer Rex 725 Meilen vor der Küste ab, was dazu führte, dass die Einsätze des Air Corps auf 100 Meilen vor der Küste beschränkt wurden. Ein zusätzliches Flugzeug mit General-Electric-Turboladern wurde zur YB-17A, die in 25.000 Fuß Höhe 295 mph erreichte. Danach wurden zehn weitere Flugzeuge bestellt, und der Typ wurde in B-17 umbenannt.