WW2 Enhanced Footage, B-17s Arrive in Europe | Documentary #ww2 #airforce #b17 #flyingfortress #wwii
Video des Kanals Druid Works über Boeing B-17 Flying Fortress, verlinkt auf der zugehörigen Seite von Above Ten Thousand. Dauer: 24:55. Sprache: Englisch. Videotyp: Dokumentation.
Worum es geht
Die Episode rekonstruiert anhand von Veteranenberichten und restauriertem Archivmaterial die Ankunft neuer B-17-Besatzungen in Europa während des Zweiten Weltkriegs. Sie zeigt den Transatlantikflug, die Übergabe der Flugzeuge auf britischen Empfangsflugplätzen, die ersten Tage auf den Einsatzbasen und die Ausbildung vor den Kampfeinsätzen.
Historischer Kontext
Die damals 18- bis 20-jährigen Befragten berichten, wie sie den Atlantik im eigenen Bomber überquerten, mit Zwischenstopps in Goose Bay (Labrador), Grönland und Island, unter dem ständigen Risiko einer Notwasserung in eisigem Wasser, in dem man nur wenige Minuten überlebte. Eine Besatzung musste wegen eines Treibstofflecks in den Tanks jeden Zwischenstopp anfliegen. Bei der Ankunft in Prestwick, Schottland, das voller B-17, B-24, B-25, P-51 und C-47 war, wurden ihnen das neue Flugzeug und ein Großteil der Ausrüstung abgenommen, und die Mannschaft fuhr per Zug oder Lkw weiter zu ihrer Basis.
Die Basen der Achten Luftflotte lagen auf landwirtschaftlichen Flächen in Ostengland, sehr nah beieinander; jede trug eine große, neben dem Tower aufgemalte Nummer, damit die Besatzungen nicht auf der falschen Basis landeten. Die Männer lebten in Nissenhütten, zwei Besatzungen pro Hütte, bewegten sich mit dem Fahrrad fort und kämpften mit Kohle, die kaum brannte. Mehrere Basen lagen auf der Flugroute der V-1-Flugbomben nach London, und die Veteranen erinnern sich an deren schweißbrennerartiges Geräusch und die Warnung, dass die Gefahr begann, wenn der Motor verstummte.
Wichtige Fakten
Einer der Piloten beschreibt seinen ersten Flug in einer B-17 mit 2.800 Gallonen Treibstoff, zehn 500-Pfund-Bomben und neun Besatzungsmitgliedern an Bord, die sich wie ein schwerer Lastwagen verhielt. Der Formationsflug erfolgte mit etwa 150 mph, eine Hand am Steuer, die andere am Gashebel; in der ersten Stunde wurden rund 480 Gallonen verbraucht, während das Flugzeug leichter wurde. Die Ausbilder verlangten einen Flug mit fast überlappenden Tragflächen, um das Abwehrfeuer der Bordschützen gegen Jäger zu bündeln. Die Veteranen sprechen auch über die Kälte in großer Höhe, die Ausbildungswochen vor dem ersten Einsatz und die Nervosität der Besatzungen vor dem Kampf.
