Is Rocket Lab the new SpaceX? The Electron VS Falcon
Video des Kanals Everyday Astronaut über Electron, verlinkt auf der zugehörigen Seite von Above Ten Thousand. Dauer: 19:25. Sprache: Englisch. Videotyp: Dokumentation.
Worum es geht
Tim Dodd (Everyday Astronaut) analysiert Rocket Labs Electron nach ihrer Ankunft in der Umlaufbahn. Er vergleicht sie mit anderen Kleinsatellitenträgern (Vector-R, Pegasus, Bloostar und Falcon 1) sowie mit der Falcon 9.
Historischer Kontext
Am 21. Januar 2018 wurde Rocket Lab mit der Mission „Still Testing" von der Mahia-Halbinsel aus das zweite privat finanzierte Unternehmen, das die Umlaufbahn erreichte. Es war das erste, dem dies von einer privaten Startbasis aus gelang. Der Flug, der auf „It's a Test" folgte, testete zudem eine zuvor nicht angekündigte Einschussstufe und trug den Humanity Star, der am 22. März 2018 wieder in die Atmosphäre eintrat. Peter Beck gründete das Unternehmen 2006, und 2009 erreichte es mit der Höhenforschungsrakete Atea-1 den Weltraum.
Wichtige Fakten
Die Electron hat zwei Stufen mit RP-1 und flüssigem Sauerstoff, mit neun Rutherford-Triebwerken in der ersten und einem vakuumoptimierten Triebwerk in der zweiten Stufe. Die Turbopumpen sind elektrisch, und die zweite Stufe wirft im Flug die verbrauchten Batterien ab. Das Triebwerk ist fast vollständig 3D-gedruckt (eines wird in 24 Stunden gefertigt), die Struktur besteht aus Kohlefaserverbundwerkstoff, und die Einschussstufe nutzt das Curie-Triebwerk mit 120 N Schub. Sie ist 17 m lang und 1,2 m breit und bringt laut dem Video 225 kg für 5 Millionen Dollar in eine niedrige Umlaufbahn: etwa 22.222 Dollar pro Kilo, gegenüber rund 2.719 bei der Falcon 9. Rocket Lab schloss Wiederverwendbarkeit damals aus.
