LA CONQUETE SPATIALE ET LA GUERRE FROIDE : Le programme GEMINI !
Video des Kanals Jules Marchand über Projekt Gemini, verlinkt auf der zugehörigen Seite von Above Ten Thousand. Dauer: 10:48. Sprache: Französisch. Videotyp: Dokumentation.
Worum es geht
Ein populärwissenschaftliches Video in sehr informellem Ton, das das Gemini-Programm Mission für Mission durchgeht. Es stellt es als eine Erdorbit-Erprobung der Techniken dar, die die Mondreise später verlangen würde: Rendezvous im Orbit, Kopplungen und Weltraumausstiege.
Historischer Kontext
Laut dem Video dauerte das Programm von 1961 bis 1966 und umfasste zwölf Missionen, alle mit der Titan-II-Rakete gestartet. Gemini 1 und 2 flogen unbemannt, um das System zu testen. Gemini 3 trug im März 1965 zwei Astronauten, und bei Gemini 4 führte Ed White den ersten amerikanischen Weltraumausstieg durch, kurz nach dem von Leonow.
Wichtige Fakten
Gemini 5 war ein langer Flug, bei dem die Brennstoffzelle getestet wurde. Gemini 7 startete am 4. Dezember und Gemini 6 am 15., um sich ihr anzunähern, ohne anzukoppeln. Bei Gemini 8 gelang Neil Armstrong und David Scott die erste Kopplung mit einer Agena, doch ein Lagetriebwerk blieb eingeschaltet und ließ das Raumschiff so stark rotieren, dass die Besatzung kurz vor der Bewusstlosigkeit stand; Armstrong brach die Mission ab. Gemini 9 führte einen Weltraumausstieg durch, konnte aber nicht an sein Ziel ankoppeln. Gemini 10 und 11 koppelten jeweils an eine Agena an, führten Ausstiege durch und stellten Höhenrekorde auf; bei Gemini 10 führte Michael Collins den Ausstieg durch. Gemini 12 war den Ausstiegen von Buzz Aldrin gewidmet, der insgesamt rund fünf Stunden außerhalb des Raumschiffs verbrachte, und endete am 15. November 1966 mit dem Abschluss des Programms.
