Saab 340 / 2000 - flying buses
Video des Kanals Skyships Eng über Saab, verlinkt auf der zugehörigen Seite von Above Ten Thousand. Dauer: 14:40. Sprache: Englisch. Videotyp: Dokumentation.
Worum es geht
Dokumentarfilm über die regionalen Turboprop-Flugzeuge Saab 340 und Saab 2000, die wichtigsten Beiträge des schwedischen Unternehmens zur Zivilluftfahrt: ihr Ursprung, ihr Design, ihre Entwicklung und das Ende ihrer Produktion.
Historischer Kontext
In den 1970er Jahren wollte Saab, 1937 gegründet und vor allem für seine Autos und Kampfflugzeuge bekannt, sein Zivilgeschäft mit einem Regionalflugzeug für etwa 30 Passagiere ausbauen. Die Ölkrise machte ein sparsames Turboprop-Flugzeug attraktiv. 1980 schloss sich das Unternehmen mit dem amerikanischen Hersteller Fairchild zusammen: Die SF 340 absolvierte ihren Erstflug im Januar 1983 in Linköping und ging 1984 in Dienst, mit Crossair als Hauptkunden. Saab übernahm etwa 65 % des Programms und behielt es, als sich Fairchild zurückzog. Das Flugzeug wurde in Saab 340 umbenannt, und 1989 kam die 340B mit stärkeren Triebwerken.
Wichtige Fakten
Die Saab 340 war mit zwei General Electric CT7-Triebwerken ausgestattet, zunächst mit etwa 1.735 PS und später, mit der CT7-9B, bis zu 1.870 PS. Sie erreichte etwa 500 km/h, hatte eine 216 cm breite Kabine für 34 bis 36 Passagiere und eine Reichweite von etwa 1.700 km. Die Saab 2000 absolvierte ihren Erstflug 1992 und wurde 1994 zertifiziert. Ihr Rumpf war 7,5 m länger, ihr Gewicht stieg von 13 auf 22 Tonnen, und sie erreichte 2.860 km, mit Rolls-Royce AE 2100-Triebwerken mit 4.152 PS, sechsblättrigen Propellern und einem aktiven Geräuschunterdrückungssystem. Der Rückgang der Treibstoffpreise und das Aufkommen von Regionaljets führten 1997 zur Entscheidung, die Produktion einzustellen; die letzten Auslieferungen erfolgten 1999, mit 459 gebauten Saab 340 und 63 Saab 2000.
