How Russia built a stealth jet to beat the west - Su-57

Found And Explained · 21. Januar 2024 · 21:53 · Englisch · Dokumentation

Video des Kanals Found And Explained über Sukhoi Su-57, verlinkt auf der zugehörigen Seite von Above Ten Thousand. Dauer: 21:53. Sprache: Englisch. Videotyp: Dokumentation.

Worum es geht

Erklärbeitrag, der den Ursprung der Su-57, ihr Design, ihre Radarsignatur, ihre Triebwerke, ihre Elektronik und die Aussichten des Programms beleuchtet. Die zentrale Frage ist, ob das russische Kampfflugzeug wirklich so wenig tarnkappenfähig ist, wie im Westen behauptet wird. Das Video vergleicht es durchgehend mit der F-22 und der F-35 und stützt sich auf Radarquerschnitt-Simulationen, die von der Seite Aircraft 101 veröffentlicht wurden.

Historischer Kontext

Laut der Darstellung stellte die russische Doktrin Leistung über Tarnkappeneigenschaften. Das MFI-Programm der 1990er Jahre brachte die MiG 1.44 hervor, die in der Krise jenes Jahrzehnts nicht vorankam, während Suchoi auf eigene Kosten den Demonstrator S-37 Berkut mit Vorwärtspfeilflügel finanzierte. Anfang der 2000er Jahre wurde das PAK-FA-Programm gestartet, das an Suchoi vergeben wurde. Der Prototyp T-50 wurde vorgestellt und flog 2010 erstmals. Indien stieg 2007 ein, um eine zweisitzige Version mitzufinanzieren, und zog sich 2018 wegen der Verzögerungen zurück. Der erste Serienvertrag über 76 Flugzeuge wurde 2017 unterzeichnet.

Wichtige Fakten

Das Design bewahrt Merkmale der Flanker, etwa die durch einen Tunnel getrennten Triebwerksgondeln, und besitzt geneigte, voll bewegliche Leitwerksflächen, die der Autor mit der YF-23 in Verbindung bringt. Ein durchgesickertes Patent gab den frontalen Radarquerschnitt mit 0,1 bis 1 m² an. Die zitierten Simulationen ergeben einen Medianwert von 0,48 m² im Frontsektor, gegenüber 0,06 m² bei der F-35, ohne Berücksichtigung absorbierender Materialien. Als Schwachstellen nennt der Autor die teilweise sichtbaren Verdichterschaufeln und die freiliegenden Schubdüsen. Serienflugzeuge nutzen AL-41F1-Triebwerke mit 3D-Schubvektorsteuerung, bis das Izdelije 30 verfügbar ist, das einen Überschallreiseflug mit Mach 1,5 ermöglichen und gezackte Düsen tragen soll. Der Überblick umfasst zudem das fünfantennige AESA-Radar N036 Byelka (X-Band in Bug und Seiten, L-Band in den Tragflächen), das IRST, die Rakete R-37M, die Drohne S-70 als Flügelmann sowie die modernisierte Version Su-57M.