Why was the Me 262 unsuccessful as a fighter bomber?

Hoje na Segunda Guerra Mundial · 23. Februar 2021 · 8:36 · Portugiesisch · Dokumentation

Video des Kanals Hoje na Segunda Guerra Mundial über Messerschmitt Me 262, verlinkt auf der zugehörigen Seite von Above Ten Thousand. Dauer: 8:36. Sprache: Portugiesisch. Videotyp: Dokumentation.

Worum es geht

Das Video erklärt, warum die als Jagdbomber und Erdkampfflugzeug gedachten Varianten der Messerschmitt Me 262, einschließlich jener zur Panzerbekämpfung, in dieser Rolle keine guten Ergebnisse brachten.

Historischer Kontext

Teil der alliierten Luftoffensive: Die US-amerikanische 8. Luftflotte bombardierte ab Juli 1942 tagsüber vom Vereinigten Königreich aus, während die RAF nachts angriff. Deutschland benötigte einen schnellen Jäger, der die Bomberverbände angreifen und sich wieder absetzen konnte; die Me 262 flog im Juli 1942 erstmals mit Strahltriebwerken und erreichte eine Höchstgeschwindigkeit von bis zu 900 km/h. Ihre Triebwerke waren unzuverlässig und beschleunigten schlecht. 1944 war die Ju 87 Stuka veraltet, und man suchte in der Me 262 einen Ersatz – eine Idee, die Hitler seit Beginn des Projekts vertrat.

Wichtige Fakten

Die Version A-2a Sturmvogel mit zwei 30-mm-Kanonen MK 108, die eine 500-kg-Bombe oder zwei 250-kg-Bomben tragen konnte, diente zwischen 1944 und 1945 in einer Bombereinheit und wurde nach dem Verlust von 12 Flugzeugen ohne große Erfolge zurückgezogen. Weitere Vorschläge mit kreiselstabilisiertem Visier, zweitem Besatzungsmitglied oder zusätzlicher Panzerung (A-3a) kamen nie in Produktion. Der Erzähler führt das Scheitern vor allem auf die geringe Mündungsgeschwindigkeit der MK 108 von etwa 500 m/s zurück, die gegen dicke Panzerungen nicht ausreichte und sehr exponierte Sturzflüge unter Flakbeschuss erforderte; ein Prototyp mit einer 50-mm-Kanone MK 214 wurde wegen seiner Komplexität aufgegeben. Ab Anfang 1945 konzentrierte sich Deutschland auf die Jägerversion.