Messerschmitt 262 - A Corrida Pelo Jato (Dublado)
Video des Kanals Alexandre Tadeu de Almeida Ruiz über Messerschmitt Me 262, verlinkt auf der zugehörigen Seite von Above Ten Thousand. Dauer: 43:41. Sprache: Portugiesisch. Videotyp: Dokumentation.
Worum es geht
Ein ins Portugiesische synchronisierter Fernsehdokumentarfilm, der den Wettlauf um die Indienststellung des ersten Düsenjägers während des Zweiten Weltkriegs nachzeichnet. Er folgt zwei parallelen Entwicklungen: der von Frank Whittle in Großbritannien, der offizielle Gleichgültigkeit überwinden musste, und der von Hans von Ohain in Deutschland, dessen Triebwerk die ersten deutschen Strahlflugzeuge antrieb. Die Erzählung gipfelt in der Messerschmitt Me 262 und verbindet Archivmaterial, Nachstellungen und Zeugenaussagen von Ingenieuren und Piloten beider Seiten.
Historischer Kontext
Der Dokumentarfilm beginnt im Deutschland der Zwischenkriegszeit, eingeschränkt durch den Friedensvertrag nach dem Ersten Weltkrieg, und erzählt, wie Ernst Heinkel von Ohain unterstützte, bis die Heinkel He 178 entstand, die am 27. August 1939, eine Woche vor Kriegsbeginn, flog. In Großbritannien gründete Whittle Power Jets, und der Gloster E28 flog am 15. Mai 1941. Churchill überließ ein Triebwerk den Vereinigten Staaten, wo General Electric es weiterentwickelte und die Bell XP-59A am 1. Oktober 1942 in Muroc mit enttäuschenden Leistungen startete. In Deutschland flog die Heinkel He 280 am 30. März 1941, doch die Priorität lag bei Willy Messerschmitts Me 262, deren Einführung als Jäger durch Hitlers Beharren, sie in einen Bomber zu verwandeln, verzögert wurde.
Wichtige Fakten
Die Me 262 absolvierte ihren ersten Düsenflug am 18. Juli 1942, und beim zweiten erreichte sie 3.500 m und 700 km/h. Adolf Galland flog sie im Mai 1943 und beschrieb es als einen Sprung, nicht nur einen Schritt nach vorn. Sie war mit vier 30-mm-Kanonen bewaffnet. Am 25. Juli 1944 kam sie über München gegen ein britisches Aufklärungsflugzeug zum Einsatz. Die alliierten Piloten lernten, ihre Geschwindigkeit im Sturzflug mit der Mustang anzugleichen, ihre schwächere Kurvenfähigkeit auszunutzen und sie bei Starts und Landungen abzupassen. Laut dem Dokumentarfilm starben mehr als 200 Piloten bei der Ausbildung, rund 800 Maschinen wurden in Wäldern montiert, und es wurden fast 1.400 gebaut. Nach dem Krieg brachte die Operation Lusty Exemplare über Cherbourg in die Vereinigten Staaten, und ihre Untersuchung beeinflusste die F-86 Sabre und die MiG-15.
