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Welche 747 trug die Enterprise „huckepack"?
Kurze Antwort
Das erste Shuttle Carrier Aircraft war eine Boeing 747-123 mit dem Kennzeichen N905NA, ursprünglich für American Airlines gebaut und 1974 von der NASA erworben. Boeing baute sie 1976 mit Verankerungsstützen auf dem Rücken und vertikalen Stabilisatoren am Leitwerk um. Die Enterprise flog am 13. August 1977 erstmals frei.

Eine 747-123, geboren für American Airlines
Das erste Shuttle Carrier Aircraft war eine Boeing 747-123 mit dem Kennzeichen N905NA, ursprünglich für American Airlines gebaut. Die NASA erwarb sie 1974 und nutzte sie zunächst zur Erforschung von Wirbelschleppen im Rahmen eines umfassenderen Forschungsprogramms des NASA Dryden.
Die Umbauten von 1976
1976 baute Boeing die N905NA grundlegend mit von der NASA entworfenen Komponenten um. Auf dem Rücken der 747 wurden Verankerungsstützen angebracht, die so positioniert waren, dass sie mit den Befestigungspunkten des Orbiters übereinstimmten. Am Leitwerk wurden vertikale Stabilisatoren hinzugefügt, um die Stabilität zu verbessern, wenn das Flugzeug den Orbiter trug.
Von den Tests 1977 bis zum Transport der Endeavour
Die Approach and Landing Tests waren eine Reihe von Roll- und Flugversuchen mit dem Shuttle-Prototyp Enterprise, die 1977 auf der Edwards Air Force Base durchgeführt wurden. Es gab drei Rollversuche, acht Huckepack-Flüge und fünf Freiflüge, bei denen sich die Enterprise im Flug vom SCA trennte und im Gleitflug selbstständig landete. Der erste Freiflug fand am 13. August 1977 statt. 1988, nach dem Challenger-Unglück, erwarb die NASA eine überzählige 747SR-46 von Japan Airlines. Mit dem Kennzeichen N911NA versehen, trat sie 1990 in den NASA-Dienst, nachdem sie ähnliche Umbauten wie die N905NA erhalten hatte. Dieses zweite Flugzeug wurde 1991 erstmals eingesetzt, um das neue Shuttle Endeavour vom Hersteller in Palmdale, Kalifornien, zu transportieren.
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