Lockheed P-38 Lightning: Why did the Japanese hate this plane?

Aviacore DE · 1. April 2026 · 48:48 · Deutsch · Dokumentation

Video des Kanals Aviacore DE über Lockheed, verlinkt auf der zugehörigen Seite von Above Ten Thousand. Dauer: 48:48. Sprache: Deutsch. Videotyp: Dokumentation.

Worum es geht

Deutschsprachige Dokumentation über die Lockheed P-38 Lightning, vom Anforderungsprofil der US-Armee bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs. Sie behandelt ihr Design, die Probleme der frühen Jahre, ihren Einsatz in Alaska, im Atlantik, in Nordafrika und im Pazifik, die Operation gegen Admiral Yamamoto und den Zwischenfall bei Niš mit sowjetischen Flugzeugen.

Historischer Hintergrund

1936 forderte die US-Armee einen zweimotorigen Jäger, der Bomber über große Entfernungen begleiten, Aufklärung fliegen und Bodenziele angreifen konnte. Lockheed, im Wettbewerb mit Douglas, Curtiss, Bell und Vultee, präsentierte sechs von Hall Hibbard und Clarence „Kelly" Johnson ausgearbeitete Konfigurationen; das Militär wählte die Version mit doppeltem Leitwerksträger und dem Cockpit in einer zentralen Gondel. Der Auftrag für den Prototyp XP-38, firmenintern Model 22 genannt, erging im Juni 1937, und Leutnant Benjamin Kelsey flog ihn am 27. Januar 1939 zum ersten Mal. Der Prototyp ging am Ende eines Demonstrationsflugs quer durch das Land bei einer zu schnellen Landung verloren, dennoch wurden im April 1939 13 YP-38 der Vorserie bestellt. 1940 unterzeichneten Großbritannien und Frankreich Vorverträge; der französische wurde nach der Kapitulation des Landes storniert.

Wichtige Fakten

Das Flugzeug kombinierte zwei turboaufgeladene Allison-Triebwerke mit gegenläufigen Propellern, Fowler-Klappen, ein Bugradfahrwerk und im Bug konzentrierte Bewaffnung: in der Vorserie eine 37-mm-Kanone und vier Maschinengewehre. Bei schnellen Sturzflügen hob die Kompressibilität die Wirkung des Höhenruders auf, weshalb solche Sturzflüge bis 1944 verboten waren. Die ersten Abschüsse gelangen am 4. August 1942 in Alaska gegen zwei Flugboote vom Typ Kawanishi H6K4, und am 15. August schoss eine P-38 eine Focke-Wulf Fw 200 Condor über dem Atlantik ab. Im Pazifik war ihre Reichweite entscheidend: Am 18. April 1943 flogen achtzehn Maschinen rund 700 km von Guadalcanal aus, um Yamamotos Flugzeug über Bougainville abzufangen, wobei eine P-38 verloren ging. Das Video schildert auch den Angriff vom November 1944 bei Niš auf sowjetische Kolonnen, bei dem General Kotow starb und sieben P-38 abgeschossen wurden, und beziffert die Produktion bis August 1945 auf 9.923 Exemplare.