Wussten Sie…
Wusstest du, dass Braniffs Big Orange alle 24 Stunden Dallas–London flog?
Kurze Antwort
Der tägliche Umlauf des Big Orange führte nicht nach London, sondern nach Honolulu: 1971 setzte Braniff die 747 zwischen ihrem Drehkreuz Dallas/Fort Worth und Hawaii ein. Sie startete um 12:45 Uhr als BN501 in Dallas, erreichte Honolulu um 16:52 Uhr und kehrte als BN502 um 19:15 Uhr zurück, um am nächsten Morgen um 6:08 Uhr zu landen.

Ein Jumbo zwischen Texas und Hawaii
1971 setzte Braniff die Großraumversion der Boeing 747 zwischen ihrem Drehkreuz Dallas/Fort Worth und Honolulu ein. Die Flüge von Dallas nach Honolulu begannen am 15. Januar 1971. Diese Nonstop-Verbindung zwischen Honolulu und Dallas/Fort Worth wurde jahrelang beibehalten. Für die Langstreckenflüge setzte die Gesellschaft 747, genannt „the Big Orange", und 747SP ein.
Ein 24-Stunden-Umlauf
Die Maschine verließ Dallas um 12:45 Uhr als BN501 und legte 3.784 Meilen bis Honolulu zurück, wo sie um 16:52 Uhr Ortszeit ankam; nach nur 2 Stunden und 23 Minuten am Boden startete sie um 19:15 Uhr als BN502 und flog dieselben 3.784 Meilen zurück nach Dallas, mit Landung um 6:08 Uhr am nächsten Morgen. In den knappen 6 Stunden und 37 Minuten, die das Flugzeug in Dallas am Boden verbrachte, mussten die Mechaniker die gesamte erforderliche Routinewartung durchführen. Das ergab eine tägliche Nutzung von 15 Stunden, und dennoch hielt die orangefarben lackierte Maschine, genannt „The Big Orange" oder „The Big Pumpkin", eine Startzuverlässigkeit von 99 % — ein Weltrekord für den Typ.
London kam 1978
Am 28. Februar 1978 eröffnete Braniff den Dienst Dallas–London Gatwick von ihrem eigenen Terminal 2W im damals erst kürzlich eröffneten DFW-Drehkreuz aus, das kaum vier Jahre zuvor in Betrieb gegangen war. Dieser erste Flug von Dallas/Fort Worth nach London wurde von der N601BN durchgeführt. Dieselbe N601BN, die erste 1971 an Braniff ausgelieferte 747, flog auch den letzten Flug der Gesellschaft, den täglichen BN501-502 nach Honolulu.
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