The precursors to the Saturn V
Video des Kanals Dobra Espacial über Saturn V, verlinkt auf der zugehörigen Seite von Above Ten Thousand. Dauer: 18:14. Sprache: Portugiesisch. Videotyp: Dokumentation.
Worum es geht
Das Video eröffnet eine Serie, die den weniger bekannten Missionen des Apollo-Programms gewidmet ist, und behandelt die Saturn I und die Saturn IB, die beiden Trägerraketen, die den Weg für die Saturn V bereiteten.
Historischer Kontext
Die Saturn-Familie entstand Ende der fünfziger Jahre, als das Verteidigungsministerium eine Rakete suchte, die 10 bis 20 Tonnen in die Umlaufbahn bringen konnte. Die ersten Studien führte das Team Wernher von Brauns bei der Army Ballistic Missile Agency durch. Ende 1959 definierte ARPA die Saturn C-1, die ab 1963 Saturn I genannt wurde, und das Programm ging anschließend an die NASA über. Später führte die Gewichtszunahme des Apollo-Raumschiffs zur Entwicklung einer verbesserten Version, der Saturn IB.
Wichtige Fakten
Die Saturn I war 55 m hoch. Ihre erste Stufe, die S-I, vereinte Tanks, die von den Raketen Jupiter und Redstone abgeleitet waren, und acht H-1-Triebwerke, die zusammen etwa 680 Tonnen Schub lieferten. Die zweite, die S-IV, nutzte sechs RL-10-Triebwerke mit flüssigem Wasserstoff und Sauerstoff. Sie flog zehnmal. Die SA-1 startete am 27. Oktober 1961. SA-2 und SA-3 setzten im Rahmen des Projekts Highwater in großer Höhe Wasser frei. SA-4 schaltete absichtlich eines ihrer Triebwerke ab. SA-5, gestartet vom Komplex 37B am 29. Januar 1964, war der erste Orbitalflug. Die letzten drei Flüge trugen Pegasus-Satelliten zur Erkennung von Mikrometeoriten. Die Saturn IB erhöhte den Schub auf etwa 720 Tonnen und ersetzte die zweite Stufe durch die S-IVB mit einem einzigen J-2-Triebwerk. Ihr erster Flug, AS-201, startete am 26. Februar 1966 vom Komplex 34, und das Kommandomodul landete etwa 37 Minuten später im Wasser. Sie flog auch im Skylab-Programm und bei der Apollo-Sojus-Mission von 1975.
