" AURORA 7 " 1962 NASA DOCUMENTARY PROJECT MERCURY SPACE FLIGHT PROGRAM SCOTT CARPENTER XD61284
Video des Kanals PeriscopeFilm über Mercury-Atlas 7, verlinkt auf der zugehörigen Seite von Above Ten Thousand. Dauer: 29:28. Sprache: Englisch. Videotyp: Archivmaterial.
Was der Film zeigt
Es ist ein zeitgenössischer Film über Scott Carpenters Flug an Bord der Mercury-Kapsel Aurora 7. Er beginnt mit einem Vergleich zwischen dem Flug der Brüder Wright in Kitty Hawk am 17. Dezember 1903 und den ersten bemannten Flügen des Mercury-Programms: Alan Shepards in Freedom 7 am 5. Mai 1961, Virgil Grissoms und John Glenns Orbitalflug in Friendship 7 am 20. Februar 1962. Aurora 7 wird als nächster Schritt präsentiert: die Nutzung des Raumschiffs als wissenschaftliche Plattform. Der Plan umfasste die Messung der Sternhelligkeit mit einem Photometer, die Messung des Zodiakallichts, Horizontaufnahmen für das MIT und das Naval Research Laboratory, Wolkenaufnahmen für das Weather Bureau, das Freisetzen eines mehrfarbigen Ballons und die Untersuchung des Verhaltens von Flüssigkeiten in Schwerelosigkeit.
Wann und wo gedreht wurde
Gedreht wurde es rund um den Start am 24. Mai 1962. Um 4:35 Uhr morgens steigt Carpenter in das Raumschiff, das auf einer Atlas am Komplex 14 in Cape Canaveral montiert ist. Der Film zeigt das Präzisionsradar und die Lenkrechner, das Mercury-Kontrollzentrum und den Countdown. Er enthält Tonmaterial vom Start und vom Flug, mit den Trackingstationen in Kano (Nigeria), Muchea (Australien), Canton Island und Guaymas (Mexiko). Von der Rettung zeigt er den Flugzeugträger Intrepid, den Zerstörer Pierce und die anschließende, zwei Tage dauernde Befragung auf Grand Turk.
Kontext
Im Orbit, in etwa 99 Meilen Höhe und mit mehr als 17.000 Meilen pro Stunde, fotografierte Carpenter die ausgebrannte Atlas-Stufe und beobachtete Venus und die Dunstschicht am Horizont. Vom Ballon konnte er nur Orange und Silber deutlich erkennen. Er sah Partikel, die wie Schneeflocken aussahen, und bestätigte im dritten Orbit, dass es sich um Reif handelte, der sich vom Raumschiff gelöst hatte. Mit sehr wenig verbleibendem Treibstoff musste er die Bremsraketen über Kalifornien von Hand zünden. Das Raumschiff kam etwa 250 Meilen jenseits des geplanten Punkts nieder, und die Bergung verzögerte sich um fast eine Stunde. Ein P2V-Flugzeug empfing das SARAH-Funkfeuer, danach starteten Hubschrauber von der Intrepid. Zur Bergung von Raumschiff und Astronaut wurden 20 Schiffe, 110 Flugzeuge und 13.000 Mann eingesetzt.
