Is SpaceX's Plan To Replace Air Travel Realistic? Starship Point-to-Point Explained!
Video des Kanals NASASpaceflight über SpaceX, verlinkt auf der zugehörigen Seite von Above Ten Thousand. Dauer: 23:11. Sprache: Englisch. Videotyp: Dokumentation.
Worum es geht
Erklärbeitrag von NASASpaceflight über SpaceX' Projekt, Starship für Punkt-zu-Punkt-Reisen auf der Erde einzusetzen, mit dem Versprechen, jeden Ort der Welt in einer Stunde oder weniger zu erreichen – als Alternative zu Langstreckenflügen. Das Video rekonstruiert eine hypothetische Reise von London nach New York zwischen Offshore-Plattformen: Einstieg bei bereits mit Treibstoff betankter Rakete, Start mit den 33 Raptor-Triebwerken des Boosters, rund achteinhalb Minuten Aufstieg, etwa zwanzig Minuten Mikrogravitation, Wiedereintritt mit von den Fenstern aus sichtbarem Plasma und Landung in weniger als einer Stunde. Anschließend werden Vor- und Nachteile des Konzepts durchgegangen.
Historischer Kontext
Erinnert daran, dass die Idee nicht neu ist: VentureStar, der von Lockheed Martin vorgeschlagene einstufige wiederverwendbare Träger, sah sogar eine passagiertaugliche Frachtversion vor, doch das Programm wurde nach den Ausfällen der kryogenen Verbundwerkstofftanks des X-33-Demonstrators eingestellt. Auch Virgin Galactic hatte seinerzeit eine ähnliche Nutzung erwogen. Bei SpaceX erwähnte nach Elon Musks Ankündigung nur Gwynne Shotwell das Ziel 2018 erneut, und 2022 vergab die US Space Force an das Unternehmen eine 102-Millionen-Dollar-Studie zum Punkt-zu-Punkt-Transport.
Wichtige Fakten
Als Vorteile nennt es die Zeitersparnis, mit einer transatlantischen Stadt-zu-Stadt-Reise von unter drei Stunden selbst mit Kontrollen und Transfers, das Flugerlebnis und vor allem die militärische oder humanitäre Nutzung, um rund 100 Tonnen in eine Krisenregion zu bringen. Bei den Problemen hebt es die Kosten hervor: Mit 6.350 Tonnen Treibstoff liegen die Treibstoffkosten für einen kompletten Start bei rund 1,65 Millionen Dollar, zwischen 1.650 und über 16.000 Dollar pro Passagier, je nachdem ob 1.000 oder 100 Personen reisen. Hinzu kommen Lärm und Überschallknalle, die Weltraumbahnhöfe von Städten fernhalten würden; das Fehlen eines Rettungssystems und eine deutlich geringere Zuverlässigkeit als in der kommerziellen Luftfahrt; das Betanken mit Passagieren an Bord; sowie die Regulierung durch die FAA. Es schließt mit der Einschätzung, dass der Punkt-zu-Punkt-Transport kommerzielle Flüge so schnell nicht ersetzen wird und dass SpaceX Artemis und den Mars priorisiert.
