Sukhoi Su-27 Documentary
Video des Kanals Mike Guardia über Sukhoi Su-27, verlinkt auf der zugehörigen Seite von Above Ten Thousand. Dauer: 1:01:05. Sprache: Englisch. Videotyp: Dokumentation.
Worum es geht
Ein 1996 von DD Video produzierter Dokumentarfilm über das Kampfflugzeug Suchoi Su-27 Flanker und die daraus entstandene Familie von Varianten. Er beginnt mit dem Werdegang von Pawel Suchoi und seinem Konstruktionsbüro, führt über die Entstehung der T-10 und ihre Entwicklung bis zum Serienflugzeug und endet mit den See-, Doppelsitzer-, Angriffs- und Schubvektorsteuerungs-Versionen, die Mitte der 1990er Jahre auf internationalen Luftfahrtschauen vorgestellt wurden.
Historischer Hintergrund
Suchoi absolvierte seine Ausbildung 1925 und arbeitete mit Tupolew an Flugzeugen wie der ANT-5 und der ANT-25, dem Flugzeug des transpolaren Flugs vom Juli 1937 zwischen Moskau und San Jacinto, mit Gromow, Danilin und Jumaschew. 1939 gründete er sein eigenes Konstruktionsbüro, dessen erstes Flugzeug die Su-2 war. Stalin schloss es 1949; es öffnete nach seinem Tod wieder. Es folgten die Su-7, die Su-9, die Su-15, die Su-17, die Su-24, die T-4, die ab 1967 über elektrische Flugsteuerung verfügte, und die Su-25, deren Prototyp T-8 am 22. Februar 1975 erstmals flog. Die sowjetische Luftverteidigung (PWO) forderte einen Langstreckenabfangjäger, der der F-15 überlegen sein sollte. Daraus entstand die T-10, geleitet von Jewgeni Iwanow und Oleg Samoilowitsch. Suchoi starb 1975.
Hervorgehobene Details
Die T-10-1 flog erstmals am 20. Mai 1977 in Schukowski, geflogen von Wladimir Iljuschin. Ihre Probleme erzwangen eine umfassende Neukonstruktion unter der Leitung von Michail Simonow. Die Serien-Su-27 erschien 1984. Laut dem Dokumentarfilm erreicht sie etwa 2.500 km/h, hat eine Reichweite von 4.000 km, zehn Waffenstationen und eine 30-mm-Kanone und setzt R-27- und R-73-Lenkflugkörper ein. Die P-42, eine abgespeckte Version, stellte zwischen 1986 und 1989 27 Rekorde auf. Der Dokumentarfilm erinnert auch an den Zwischenfall von 1987 mit einer norwegischen P-3, Pugatschows „Kobra" in Paris 1989 und die erste Landung einer Su-27K auf dem Flugzeugträger Tbilisi am 1. November 1989. Er behandelt zudem die Su-27UB in Farnborough 1990, die Su-35, die in Paris 1995 gezeigte Su-27IB/Su-32FN und die Kunstflugstaffel Russische Ritter. Er endet mit der schubvektorgesteuerten Su-37, geflogen von Frolow in Farnborough 1996, im Vergleich zur Rafale, der F-22 und dem Eurofighter.
