Japan Never Expected B-25 Eight-Gun Noses To Saw Ships Apart
Video des Kanals WWII Battlefield Memoirs über North American B-25 Mitchell, verlinkt auf der zugehörigen Seite von Above Ten Thousand. Dauer: 40:20. Sprache: Englisch. Videotyp: Dokumentation.
Worum es geht
Bericht über den alliierten Angriff auf den japanischen Verstärkungskonvoi nach Lae, in der Schlacht in der Bismarcksee am 3. März 1943, und darüber, wie sich danach die als „Strafer" umgebauten B-25 Mitchell mit acht Maschinengewehren im Kaliber .50 im Bug und Wasserabpraller-Bombardierung verbreiteten.
Historischer Kontext
Der Konvoi unter dem Kommando von Vizeadmiral Masatomi Kimura bestand aus acht Zerstörern und acht Transportern mit etwa 6.900 Soldaten der 51. Division, die von Rabaul nach Lae in Neuguinea gelangen sollten. Auf alliierter Seite hatte Major Paul Irvin „Pappy" Gunn Maschinengewehre im Kaliber .50 in den Bug der B-25 eingebaut, an der Stelle des Bombenschützenstands: zunächst vier, dann acht. Er tat dies in Eagle Farm bei Brisbane, zusammen mit dem North-American-Vertreter Jack Fox. Die Bugstruktur musste verstärkt, der Munitionsraum erweitert und die Gewichtsverteilung sorgfältig abgestimmt werden. Die Wasserabpraller-Bombardierung, erprobt am Wrack der SS Pruth bei Port Moresby, vervollständigte die Taktik, die von General George Kenney, dem Befehlshaber der Fifth Air Force, unterstützt wurde.
Wichtige Fakten
Laut Video griffen 13 Beaufighter der Royal Australian Air Force und 12 B-25 der 3rd Attack Group auf Wellenhöhe an, während die B-17 auf mittlerer Höhe angriffen und das Flugabwehrfeuer banden. Major Edward Larner führte den Angriff auf den Zerstörer Shirayuki, Kimuras Flaggschiff. Die Flugzeuge eröffneten das Feuer mit ihren acht Bugmaschinengewehren, bevor sie Bomben mit Verzögerungszünder abwarfen, die über das Wasser bis zum Rumpf abprallten. Alle acht Transporter und vier der Zerstörer wurden versenkt, darunter die Shirayuki.
Danach verbreiteten sich die B-25-Angriffsflugzeuge im Südwestpazifik. Die 345th Bombardment Group, die Air Apaches, erhielt sie im August 1943. Sie nahmen an den Wewak-Angriffen vom August 1943, am Angriff auf Rabaul vom 2. November 1943 und an den Biak-Operationen 1944 teil. Das Video beschreibt außerdem die Werksvariante B-25J-22 mit insgesamt 18 Maschinengewehren im Kaliber .50, verteilt auf Bug, seitliche Behälter, Turm, seitliche Stellungen und Heck.
