Variante der Messerschmitt Bf 109

Messerschmitt Bf 109 Bf 109 G-14

Eintrag zur Messerschmitt Bf 109

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5.500
Gebaute Exemplare

Geschichte

Die Bf 109 G-14, die im Juli 1944 an die Invasionsfront in Frankreich gelangte, war der Versuch, die Produktion der Gustav-Serie nach der Vervielfachung der aus der G-6 entstandenen Feldumbauten zu vereinheitlichen. Sie führte serienmäßig die Methanol-Wasser-Einspritzung MW 50 ein, die die Leistung des Motors Daimler-Benz DB 605AM auf 1.800 PS (1.324 kW) anhob, sowie die dreiteilige Erla-Haube. Sie erreichte 665 km/h in 5.000 m Höhe; die Höhenversion G-14/AS mit dem Motor DB 605ASM kam auf 680 km/h in 7.500 m Höhe. Schätzungen zufolge — mit Vorbehalt, da die Werksunterlagen des letzten Kriegsjahres lückenhaft sind — wurden zwischen G-14 und G-14/AS rund 5.500 Einheiten gebaut, die zweitgrößte Untervariante der Familie nach der G-6.