Variante der Messerschmitt Bf 109
Messerschmitt Bf 109 Bf 109 F-4
Eintrag zur Messerschmitt Bf 109
- 1.841
- Gebaute Exemplare
Geschichte
Die Bf 109 F-4 war die meistgebaute Untervariante der Friedrich-Serie mit 1.841 zwischen Mai 1941 und Mai 1942 gefertigten Einheiten, einschließlich der Ableitungen F-4/R1 (Tragflächengondeln), F-4/Z (Höhenversion mit GM-1-Einspritzung) und F-4 trop (Tropenausführung). Sie führte die 20-mm-Motorkanone MG151/20 im Propellerkreis anstelle der 15-mm-MG151 des F-2 ein, die zusammen mit den beiden 7,92-mm-MG17 über dem Motor feuerte. Angetrieben vom Motor Daimler-Benz DB 601E, erreichte sie 659 km/h in 6.200 m Höhe, nachdem die volle Leistung von 1.350 PS (993 kW) im Februar 1942 zugelassen wurde; mit der anfänglich auf 1.200 PS begrenzten Leistung kam sie auf 635 km/h. Sie bildete die Grundlage, auf der die folgende Serie, die Gustav, entwickelt wurde.