Variante der Messerschmitt Bf 109
Messerschmitt Bf 109 Bf 109 D
Eintrag zur Messerschmitt Bf 109
- 647
- Gebaute Exemplare
Geschichte
Die Bf 109 D, entwickelt aus den Prototypen V10 und V13, war die Standardversion des Jagdflugzeugs, die kurz vor Beginn des Zweiten Weltkriegs bei der Luftwaffe im Dienst stand. Dennoch sah sie kaum Kampfeinsätze: Die 235 zu Beginn des Polenfeldzugs noch im Dienst befindlichen Bf 109 D wurden rasch abgezogen und durch die Bf 109 E ersetzt, mit Ausnahme einiger Nachtjagdeinheiten, die sie bis Anfang 1940 weiter einsetzten. Die Versionen D-0 und D-1 waren mit dem Junkers-Jumo-210D-Motor ausgestattet. Die D-2 war eine experimentelle Variante mit einem zusätzlichen, am Motor montierten Maschinengewehr, ein Versuch, der wie schon bei der B und der C erneut scheiterte; die D-3 ähnelte der C-3, mit zwei 20-mm-MG-FF-Kanonen in den Flügeln. Insgesamt wurden 647 Exemplare aller Versionen gebaut, verteilt auf Focke-Wulf, Erla, Fieseler, Arado und AGO (Messerschmitt erscheint nur mit vier Exemplaren, vermutlich aus der Vorserie D-0). Mehrere D wurden nach Ungarn verkauft, und die Schweiz kaufte 10 D-1 (Seriennummern 2301 bis 2310), gebaut von Arado-Flugzeugwerke in Warnemünde.