#aircraftmonday McDONNELL- DOUGLAS F-4C “Phantom II” with Javier Diaz “Tiki”

AmigosMuseoAire and J. Enríquez (jose-enriquez.es) · 18. Mai 2026 · 48:48 · Spanisch · Dokumentation

Video des Kanals AmigosMuseoAire and J. Enríquez (jose-enriquez.es) über McDonnell Douglas F-4 Phantom II, verlinkt auf der zugehörigen Seite von Above Ten Thousand. Dauer: 48:48. Sprache: Spanisch. Videotyp: Dokumentation.

Worum es geht

Episode der Reihe „Flugzeug-Montage" der Asociación de Amigos del Museo del Aire (Vereinigung der Freunde des Luftfahrtmuseums), gedreht im Museo de Aeronáutica y Astronáutica (Museum für Luft- und Raumfahrt) bei den beiden dort ausgestellten Phantoms: eine in Jagdversion, eine in Aufklärungsversion. Vorgestellt von Javier Díaz „Tiki", einem ehemaligen Piloten des Musters bei der spanischen Luftwaffe. Während er die beiden Flugzeuge umrundet, erklärt er den Ursprung des Musters, seine Rolle in Vietnam und seine eigenen Erfahrungen in Spanien.

Historischer Kontext

Der Sprecher ordnet die Phantom der dritten Generation von Strahljägern zu und betrachtet sie als das erste wirklich multirollenfähige Flugzeug. Sie entstand Ende der 1950er Jahre bei der US Navy als F4H, abgeleitet von der F3H Demon. Auch die US Air Force übernahm sie, und am Ende wurden fast 6.000 Flugzeuge gebaut. In Vietnam glichen das fehlende Bordgeschütz und die anfänglich geringe Wirksamkeit der Lenkwaffen die Verluste zunächst auf beiden Seiten aus. Die Antwort darauf war der Einbau eines Behälters mit einer 20-mm-Vulcan-Kanone, die Ausstattung der F-4E mit einer fest eingebauten Kanone und die Einrichtung des Top-Gun-Trainingsprogramms. Laut dem Sprecher fiel die Mehrheit der verlorenen Phantoms der Flugabwehr zum Opfer.

Spanien erhielt seine ersten F-4C 1971, zusammen mit KC-97-Tankflugzeugen. Diese stellten den Flugbetrieb um 1975 ein, womit die Luftbetankung und ein Großteil der Reichweite verloren gingen. Danach kamen Ersatzflugzeuge und die ersten RF-Aufklärer. 1989 traf eine weitere Charge von RFs ein, ausgerüstet mit Sidewinder zur Selbstverteidigung und Korbbetankung. Das Flugzeug diente in Spanien mehr als zwanzig Jahre, bevor es durch die F-18 ersetzt wurde.

Wichtige Daten

Während des Rundgangs erklärt er:

- das Radar AN/APQ-100 und die Anstellwinkelsonde, mit der gelandet wurde; - die variablen Einlassrampen, die bis etwa Mach 1,4 arbeiteten; - das verstärkte, von der Marine abgeleitete Fahrwerk und den Fanghaken; - die variable Schubdüse der J79-Triebwerke und das nach unten geneigte Höhenleitwerk; - die elf Außenlaststationen mit Mehrfachträgern, die vier halb eingelassenen Sparrow und die Sidewinder; - das pneumatische Anlasssystem.

Außerdem beschreibt er den Tiefflug mit etwa 50 Fuß und 480 Knoten, bei dem das hintere Besatzungsmitglied die Navigation übernahm. Er spricht über das Risiko eines Flachtrudelns bei niedriger Geschwindigkeit, das er mit mehreren tödlichen Unfällen in Verbindung bringt. Schließlich erinnert er sich an Übungsluftkämpfe gegen Mirage III, Mirage F1, F-5 und Harrier sowie an eine Abordnung auf der marokkanischen Basis Meknes.