Precision Landing in the Field - How the IL-62 Became a Museum/ WORTH SEEING! (Part 1)

tvberlin · 8. Juli 2016 · 10:01 · Deutsch · Dokumentation

Video des Kanals tvberlin über Ilyushin Il-62, verlinkt auf der zugehörigen Seite von Above Ten Thousand. Dauer: 10:01. Sprache: Deutsch. Videotyp: Dokumentation.

Worum es geht

Bericht von tvberlin aus Stölln im Havelland, wo die Ilyushin Il-62 ausgestellt ist, die Interflug 1989 auf einer Graswiese landen ließ. Horst Schwenzer, Vorsitzender des Otto-Lilienthal-Vereins, erklärt vor Ort den Ursprung der Aktion und die heutige Nutzung des Flugzeugs.

Historischer Kontext

Otto Lilienthal flog zwischen 1893 und 1896 in der Gegend, dem Jahr, in dem er abstürzte und am folgenden Tag in Berlin starb. Das Flugzeug, das seine Landezahl erschöpft hatte und zur Verschrottung bestimmt war, wurde dorthin als Hommage verlegt. Laut Schwenzer dauerte die Vorbereitung fast ein Jahr, mit Bodenproben und Rodungen, um etwa 950 Meter zur Verfügung zu haben, gegenüber den 2500 Metern Beton, die das Flugzeug benötigt. Vier freiwillige Besatzungsmitglieder unter dem Kommando von Heinz-Dieter Kallbach setzten es nach drei Verschiebungen vor mehr als tausend Zuschauern auf, und anschließend rollte es aus eigener Kraft bis zu dem Hügel, wo es heute ausgestellt ist.

Wichtige Fakten

Auf dem Beton stehen die 49 Flughäfen, die es im Linienverkehr bediente; es hatte 160 Plätze und wurde laut dem Befragten 1973 gebaut. Die örtliche Agrargenossenschaft steuerte 93.000 zur Finanzierung der Landung bei. An Bord werden Hochzeiten gefeiert: Der Co-Pilot Peter Bley war der Erste, der dort heiratete, und die 900. Hochzeit wird vorbereitet. Der Ort empfängt jährlich etwa 20.000 Besucher, war Austragungsort der BUGA 2015, und der Verein kaufte das dafür errichtete Terminalgebäude zurück. Das Flugzeug erlitt keine Schäden; die Sitze, die zur Gewichtsreduzierung mit dem Lkw transportiert wurden, wurden anschließend wieder eingebaut.