Variante der Hawker Siddeley Harrier

Hawker Siddeley Harrier Harrier GR.1A

Zwischenstandard des einsitzigen RAF-Musters: GR.1, die ab Anfang der siebziger Jahre mit einer stärkeren Version des Rolls-Royce Pegasus nachgerüstet wurden, zusammen mit mehreren Verbesserungen, die zuerst an den AV-8A des Marine Corps erprobt worden waren. 17 neue Maschinen wurden in dieser Konfiguration gebaut, weitere 41 umgerüstet, insgesamt 58 im Dienst. Keine überlebte als GR.1A: alle wurden schließlich auf den Standard GR.3 gebracht.

Eintrag zur Hawker Siddeley Harrier

Bild folgt
17
Gebaute Exemplare
1.900 km
Reichweite

Geschichte

Grund für den Standard

Die Harrier der ersten Generation lebte stets im Spannungsfeld der verfügbaren Schubkraft. Der Pegasus Mk 101 der ursprünglichen GR.1 begrenzte die Nutzlast bei senkrechtem und kurzem Start, sodass die RAF, sobald eine stärkere Triebwerksversion verfügbar war, diese in die Flotte übernahm. Diese Konfiguration erhielt die Bezeichnung GR.1A.

Umfang des Programms

Laut der Varianten-Erfassung von Military Factory verließen 17 Maschinen die Fabrik bereits als GR.1A, weitere 41 wurden durch Umrüstung vorhandener GR.1 gewonnen, was 58 Flugzeuge in diesem Standard im Dienst ergab. Neben dem Triebwerk wurden Änderungen übernommen, die an den AV-8A des US Marine Corps erprobt worden waren und vor allem auf Lebensdauer und Wartung ausgerichtet waren.

Weiterentwicklung

Die GR.1A war keine langlebige Variante. Die RAF arbeitete bereits am Standard GR.3 mit verlängertem Bug zur Unterbringung des Laserzielgeräts, verbesserten Sensoren, Radarwarnempfängern und elektronischen Gegenmaßnahmen, und alle überlebenden GR.1 und GR.1A wurden schließlich auf diese endgültige Konfiguration umgebaut.

Quellen: Military Factory