3,000 Miles to Hell and Back: The B-29 Superfortress Over Japan. Inside A The WWII Bomber
Video des Kanals DroneScapes über Boeing B-29 Superfortress, verlinkt auf der zugehörigen Seite von Above Ten Thousand. Dauer: 39:55. Sprache: Englisch. Videotyp: Archivmaterial.
Was man sieht
Das Video zeigt The Last Bomb, einen Technicolor-Film über die Offensive der B-29 Superfortress gegen Japan. Davor stehen etwa drei Minuten einer jüngst produzierten Kanal-Einleitung. Der Film folgt einer vollständigen Mission des 21st Bomber Command. Er beginnt im Kriegsraum auf Guam, wo General Curtis LeMay den Wetterbericht über Japan studiert und beschließt, das Gebiet von Tokio 12.000 Fuß unterhalb der Wolken anzugreifen. Er wählt Ziel 574, weil Ziel 573 bereits zu drei Vierteln zerstört ist. Danach sieht man die Ausarbeitung des taktischen Plans, die Starts von Guam, Tinian und Saipan, den Flug über den Ozean, das Treffen mit den eskortierenden P-51 Mustang, den Bombenabwurf auf zwei Flugzeugfabriken und einen Flugplatz sowie den Rückflug.
Wann und wo gedreht wurde
Das Material stammt aus dem Feldzug von 1945 von den Marianen aus. In der Erzählung beginnen die B-29 Anfang jenes Jahres mit Großeinsätzen, und der Film reicht bis zu den Atombomben vom August. Gedreht wurde auf den Stützpunkten Guam, Tinian und Saipan, auf Iwo Jima und in der Luft über Japan. Der Fuji erscheint als Navigationsmarke, ebenso die ausgebrannten Gebiete von Tokio und die Halbinsel Chiba.
Kontext
Die Erzählung stellt diese Einsätze als die längsten und härtesten ihrer Zeit dar: rund 1.500 Meilen pro Strecke, etwa 15 Flugstunden, knapp 7.000 Gallonen Treibstoff und 11 Besatzungsmitglieder pro Flugzeug. Der Film beschreibt die Unterstützungsorganisation im Detail. Die fließbandartige Wartung verkürzte den Triebwerkswechsel von drei Tagen auf weniger als einen halben Tag. Das Luft-See-Rettungsnetz kombinierte Schiffe, U-Boote, Dumbo-Flugboote und Super-Dumbo-B-29. Iwo Jima diente als Basis für die Begleitjäger des 7th Fighter Command und als Notlandeplatz: Laut dem Film landeten dort in drei Monaten fast 2.000 beschädigte oder treibstofflose B-29. Gezeigt werden auch Angriffe japanischer Jäger, Beschuss durch Mustangs auf dem Rückflug und eine gescheiterte Landung mit nur einem Überlebenden. Er endet mit den Angriffen vom Juli und dem Abwurf zweier Atombomben, die die japanische Kapitulation beschleunigten.
