WWII B-29 Bomber Interior Tip-to-Tail Walk/Crawl through in under 6 minutes

WWII US Bombers · 25. Juni 2024 · 5:51 · Englisch · An Bord

Video des Kanals WWII US Bombers über Boeing B-29 Superfortress, verlinkt auf der zugehörigen Seite von Above Ten Thousand. Dauer: 5:51. Sprache: Englisch. Videotyp: An Bord.

Was gezeigt wird

Rundgang durch das Innere einer B-29, vom Platz des Bombenschützen in der Nase bis zum Heckschützenstand. Das Flugzeug hat drei Druckkabinen-Bereiche: den vorderen Abschnitt, den hinteren Abschnitt und die Heckkabine. Die ersten beiden sind durch einen etwa 35 Fuß langen Verbindungstunnel verbunden, der in rund 50 Sekunden auf allen vieren durchquert wird. Der Zugang erfolgt durch die druckdichte Tür des Bugfahrwerkschachts.

Gezeigte Details

In der Nase befinden sich das Norden-Bombenzielgerät und das Visier zur Steuerung der vorderen oberen und unteren Türme. Dahinter folgen die Plätze von Kopilot und Pilot sowie des Bordingenieurs, der rückwärts zur Flugrichtung sitzt und für Triebwerke, Treibstoff und Systeme zuständig ist. Es folgen der Funker und der Navigator, der über ein optisches B-3-Abtriftmessgerät verfügt. Auf der anderen Seite des Tunnels befinden sich die Schützen der seitlichen Kanzeln mit General-Electric-Visieren und Wahlschaltern zur Aufteilung der Turmsteuerung. Außerdem gibt es den zentralen Feuerleitoffizier auf seinem Drehsitz, der allein den hinteren oberen Turm steuert. Dieses Exemplar verfügt zusätzlich über eine Station für elektronische Gegenmaßnahmen und eine APQ-13-Radarstation, die zur Navigation und zum Bombenabwurf diente. Hinter dem Schott von Station 834 liegt ein nicht druckbeaufschlagter Bereich mit dem Hilfstriebwerk und dem hinteren unteren Turm, der zum Heck führt.

Kontext

Laut dem Video war die B-29 der fortschrittlichste amerikanische Bomber des Zweiten Weltkriegs. Sie hatte mehr Reichweite, Geschwindigkeit und Zuladung als die anderen, ein ferngesteuertes Waffensystem sowie druckbeaufschlagte, isolierte und beheizte Kabinen. Sie griff Ziele im Pazifik von Saipan, Tinian und Guam aus an, mit Besatzungen von 10 bis 12 Mann.