Wussten Sie…

Wie alt neil armstrong?

Kurze Antwort

Neil Armstrong lebt nicht mehr: Der Apollo-11-Kommandant wurde am 5. August 1930 in Wapakoneta, Ohio, geboren und starb am 25. August 2012 in Cincinnati, wenige Wochen nach seinem 82. Geburtstag. Ein aktuelles Lebensalter gibt es also nicht; auf dem Mond stand er 1969 als Mann von Ende dreißig.

Wie alt neil armstrong?
Aldrin steht neben der aufgestellten US-Flagge

Vom Testpiloten zum Apollo-Kommandanten

Neil Alden Armstrong kam am 5. August 1930 in Wapakoneta im US-Bundesstaat Ohio zur Welt. Er flog als Marineflieger Einsätze im Koreakrieg, studierte Luftfahrttechnik und arbeitete anschließend als Versuchspilot für die NACA und später die NASA, unter anderem auf dem Raketenflugzeug X-15. Als die Raumfahrtbehörde ihn 1962 in ihr Astronautenkorps aufnahm, war er einer der wenigen Zivilisten in einer Gruppe von Militärpiloten.

Zwei Raumflüge, dann Rückzug

Im März 1966 kommandierte Armstrong Gemini 8 und führte das erste Andockmanöver zweier Raumfahrzeuge in der Umlaufbahn aus; ein klemmendes Steuertriebwerk brachte die Kapsel ins Trudeln und zwang zum vorzeitigen Abbruch. Am 20. Juli 1969 landete er als Kommandant von Apollo 11 gemeinsam mit Edwin Aldrin auf dem Mond und betrat als erster Mensch dessen Oberfläche. Er war damals ein Mann von Ende dreißig, und es blieb sein letzter Raumflug: 1971 verließ er die NASA und lehrte bis 1979 Luft- und Raumfahrttechnik an der University of Cincinnati.

Warum es kein aktuelles Alter gibt

Armstrong starb am 25. August 2012 in Cincinnati, wenige Wochen nach seinem 82. Geburtstag. Wer heute nach seinem Alter fragt, sucht deshalb meist eines von zwei Daten: das Geburtsjahr 1930 oder das Sterbejahr 2012. Dazwischen liegt ein Leben, das nach 1969 bewusst leise verlief. Armstrong gab kaum Interviews, stellte das Signieren von Autogrammen ein und verwies den Ruhm regelmäßig an die Zehntausenden Ingenieure, Technikerinnen und Flugkontrolleure des Apollo-Programms. Zeitgenossen beschrieben ihn als zurückhaltenden Ingenieur, der den Mondflug als technische Aufgabe und nicht als persönliche Heldentat verstand.

Weitere Fragen