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Warum will nasa die erde verlassen?
Kurze Antwort
Die NASA will die Erde nicht verlassen — ihre Abteilung für Erdwissenschaften betreibt mehr als 20 Satelliten, deren Daten jedem frei zugänglich sind. Raumfahrt jenseits der Erde begründet die Behörde mit wissenschaftlicher Entdeckung, technischem Fortschritt und der Vorbereitung auf Marsmissionen, nicht mit Auswanderung.

Die NASA verlässt die Erde nicht
Die Abteilung für Erdwissenschaften der NASA betreibt mehr als 20 Satelliten im Orbit und fördert Hunderte Forschungsprogramme und Studien. Ihre Datensätze erfassen selbst die entlegensten Gegenden der Erde und stehen jedem frei und offen zur Verfügung. Ziel ist nach eigener Darstellung, zu verstehen, wie unser Planet funktioniert – zum Nutzen der Menschheit und für Erkenntnisse, die man braucht, um andere Monde und Planeten zu erkunden. Von Auswanderung ist in den Programmen nirgends die Rede, und es gibt kein Behördendokument, das einen Umzug der Menschheit als Ziel nennt. Das Gründungsgesetz von 1958 verlangt Vorkehrungen für Luft- und Raumfahrtaktivitäten und nennt als erstes Ziel, das Wissen über Phänomene in der Atmosphäre und im Weltraum zu erweitern.
Warum trotzdem hinausgeflogen wird
Die Gründe nennt die NASA selbst. Ihre Moon-to-Mars-Architektur zielt auf eine langfristige, von Menschen geführte wissenschaftliche Entdeckung im tiefen Weltraum. Mit den Artemis-Missionen erkundet die Behörde den Mond für wissenschaftliche Entdeckungen und technischen Fortschritt – und um zu lernen, wie man auf einer anderen Welt lebt und arbeitet, als Vorbereitung auf bemannte Marsmissionen. Die Architektur versteht sich als Fahrplan für die langfristige Erkundung der Mondoberfläche, die ersten Schritte auf dem Roten Planeten und die Reise darüber hinaus, erarbeitet mit Partnern aus Industrie, Wissenschaft und der internationalen Gemeinschaft. Von einem Umzug der Menschheit ist dort nirgends die Rede.
Woher der Mythos stammt
Der Satz, die Erde sei auf Dauer kein sicherer Ort, stammt nicht aus den Programmen der NASA. In der Wahrnehmung verschmilzt er mit staatlichen Mondprogrammen, die als Vorbereitung auf Marsmissionen gedacht sind, nicht als Auswanderung. Wer die Prioritäten vergleicht, sieht das Gegenteil einer Flucht — ein Teil der wissenschaftlichen Flotte schaut ständig nach unten.
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