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Warum war die Caribou in Vietnam so nützlich?

Kurze Antwort

Weil sie von Landebahnen mit nur 1.200 ft (365 m) Länge operieren konnte, wo größere Transporter wie die Fairchild C-123 Provider oder die Lockheed C-130 Hercules nicht landen konnten. Sie trug 32 Soldaten, oder zwei Jeeps oder ähnliche leichte Fahrzeuge. Amerikanische und australische Caribous standen in Vietnam intensiv im Einsatz.

Warum war die Caribou in Vietnam so nützlich?
DHC-4 ERIM geparkt auf dem Fliegerhorst Ramstein, 1980

Landebahnen von 1.200 Fuß

Die Caribou konnte von Landebahnen mit nur 1.200 ft (365 m) Länge operieren. Größere Transportflugzeuge wie die Fairchild C-123 Provider und die Lockheed C-130 Hercules konnten auf den kürzeren Landebahnen nicht landen. In ihrem Laderaum fanden 32 Soldaten Platz, oder zwei Jeeps oder ähnliche leichte Fahrzeuge.

Zwei Luftwaffen in Südostasien

Amerikanische und australische Caribous standen während des Vietnamkriegs ausgiebig im Einsatz. Die 38. Staffel der RAAF betrieb sie von 1964 bis 2009. Die 35. Staffel der RAAF hatte sie von 1966 bis 2000 im Dienst.

Vom Heer zur Luftwaffe

Mit dem Johnson-McConnell-Abkommen von 1966 verzichtete die US-Armee auf die Starrflügler-Caribou zugunsten der US-Luftwaffe. Eine Direktive von 1965 hatte dem Heer verboten, bewaffnete Starrflügler zu betreiben. Der operative Erfolg der Grumman OV-1 Mohawk in Vietnam führte 1966 zu neuen Bestellungen des Flugzeugs. Fünf Aufklärungskompanien waren in Südostasien im Einsatz.

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