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Warum veränderte das britische Magnetron das Radar?

Kurze Antwort

Weil das Hohlraummagnetron, das John Randall und Harry Boot 1940 an der University of Birmingham vorstellten, Impulse von Hunderten Watt bei 10 cm Wellenlänge aus einem Gerät von der Größe eines kleinen Buches erzeugte, was die Radargröße um Größenordnungen verringerte.

Warum veränderte das britische Magnetron das Radar?
NATO E3A AWACS Paine Field WA Jul15 DSC8405This Photo was taken by Timothy A. Gonsalves. Feel free to use my photos, but please mention me as the author. I would much appreciate if you send me an email tagooty@yahoo.com or write on my talk page, for my information. Please contact me before commercial use. Please do not upload an edited image here without consulting me. I would like to make corrections only at my own source to ensure that the changes improve the image and are preserved.Otherwise you may upload an edited image with a new name. Please use one of the templates derivative or extract. (CC BY SA), vía commons

Vorher: Antennen in Metergröße

Die britische Linie der luftgestützten Radartechnik unter der Leitung von E. G. Bowen konzentrierte sich auf Geräte mit 200 MHz (1,5 m), weil die höhere Frequenz kleinere Antennen erlaubte, die sich für den Einbau in Flugzeuge eigneten. 1937 nutzte Bowens Team sein rudimentäres ASV-Radar, das weltweit erste luftgestützte Gerät, um die Home Fleet bei sehr schlechtem Wetter zu entdecken.

Der Sprung zur Zentimeterwelle

Das von John Randall und Harry Boot 1940 an der University of Birmingham in England eingeführte Hohlraummagnetron stellte eine Verbesserung gegenüber früheren Versionen dar. Sein erstes funktionsfähiges Exemplar erzeugte Hunderte Watt bei einer Wellenlänge von 10 cm, eine beispiellose Leistung. Diese Hochleistungsimpulse kamen aus einem Gerät von der Größe eines kleinen Buches und wurden von einer nur wenige Zentimeter großen Antenne gesendet, was die Größe praktischer Radargeräte um Größenordnungen verringerte und ihren Einbau in Jagdflugzeuge ermöglichte. Das Zentimeterradar, das durch das Hohlraummagnetron möglich wurde, erlaubte die Erfassung viel kleinerer Objekte und den Einsatz viel kleinerer Antennen.

Radar an Bord von Flugzeugen

Im Februar 1944 beauftragte die US Navy die Entwicklung eines Radarsystems, das an Bord eines Flugzeugs in die Luft gebracht werden konnte, im Rahmen des Project Cadillac. Ein luftgestütztes Frühwarn- und Kontrollflugzeug (AEW&C), das auf 9.000 m (30.000 ft) fliegt, kann eine Fläche von 312.000 km² (120.000 Quadratmeilen) abdecken.

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