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Warum lehnte Spanien die ersten Coandă-Doppeldecker ab?

Kurze Antwort

Weil die B.R.7 die Spezifikation nicht erfüllte: Erste Erprobungen zeigten, dass ihre Flügel wegen der für Eindecker typischen geringeren Wölbung zu wenig Auftrieb lieferten. Ein stärker gewölbter Flügel und ein Vierblattpropeller brachten keine ausreichende Verbesserung, und der spanische Vertrag wurde gekündigt.

Warum lehnte Spanien die ersten Coandă-Doppeldecker ab?
Bristol TB8

Ein Doppeldecker mit schwach gewölbten Flügeln

Der rumänische Konstrukteur Henri Coandă kam im Januar 1912 zu Bristol. Erste Erprobungen der B.R.7 zeigten, dass ihre Flügel zu wenig Auftrieb erzeugten, da sie die geringere Wölbung aufwiesen, die für Eindecker typisch war. Die Flügel wurden durch stärker gewölbte ersetzt, was die Leistung verbesserte, aber nicht ausreichend, um die Spezifikation zu erfüllen.

Der spanische Auftrag

Die erste der fünf von Spanien bestellten B.R.7 wurde im Februar 1913 auf der Olympia Aero Show gezeigt und absolvierte im März in Larkhill ihren Erstflug. Die Spanier hatten die Verwendung des 70-PS-Renault-Motors (50 kW) gefordert, der bereits in ihren Maurice-Farman-Flugzeugen eingesetzt wurde. Auch Versuche mit einem Vierblattpropeller brachten keine ausreichende Verbesserung, und der spanische Vertrag wurde gekündigt.

Das Schicksal der Flugzeuge

Das zweite Flugzeug ging bei einem Brand verloren, und die restlichen vier des spanischen Auftrags flogen nur selten. Insgesamt wurden acht Exemplare gebaut, darunter eines deutscher Fertigung.

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