History Of The Douglas Aircraft Company - From Glory To Demise (Part 3)
Video des Kanals Rex's Hangar über Douglas Aircraft Company, verlinkt auf der zugehörigen Seite von Above Ten Thousand. Dauer: 1:07:21. Sprache: Englisch. Videotyp: Dokumentation.
Worum es geht
Dritter und letzter Teil einer Dokumentarserie über die Douglas Aircraft Company, der den Zeitraum vom Ende des Zweiten Weltkriegs bis zur Fusion mit McDonnell 1967 abdeckt. Er behandelt den Nachkriegseinbruch, die zivilen und militärischen Erfolge der späten 1940er und 1950er Jahre, die Verzögerung bei der Einführung des Düsenpassagierflugzeugs und die Finanzkrise, die die Unabhängigkeit des Unternehmens beendete.
Historischer Kontext
Nach Kriegsende stornierte die Regierung die meisten Aufträge. Douglas gab die Werke in Chicago, Oklahoma City und Tulsa auf, entließ einen Großteil der Belegschaft und kaufte im November 1946 das Werk in Long Beach. Die Produktion sank von mehr als 11.500 Flugzeugen 1944 auf 127 im Jahr 1946, und 1947 verzeichnete das Unternehmen seinen ersten Verlust von 2,1 Millionen Dollar. Die vom druckbelüfteten XC-112 abgeleitete DC-6 flog am 29. Juni 1946 und setzte sich gegen die Constellation und die Stratocruiser durch; nach dem Bryce-Canyon-Unfall vom Oktober 1947 mit 52 Toten wurde ein Fehler in den Kraftstoffentlüftungen neben dem Heizungseinlass behoben. Die DC-7 verursachte später Verluste wegen Problemen mit dem R-3350-Triebwerk. Der Flug der Boeing 367-80 im Juli 1954 zwang Douglas, die DC-8 aufzulegen, die im Juni 1955 angekündigt wurde und am 30. Mai 1958 in Long Beach ihren Erstflug absolvierte. Unter Donald Douglas Jr. als Präsident ab 1957 erlitt das Unternehmen schwere Verluste, verlor 1960 Ed Heinemann und schloss 1962 El Segundo. 1966 führten mangelnde Kostenkontrolle, Personalprobleme und der Vietnamkrieg zu einem Verlust von 27 Millionen Dollar; Lazard Frères riet zur Fusion, das Angebot von McDonnell wurde am 13. Januar 1967 genehmigt, und Douglas Aircraft hörte am 28. April 1967 auf zu existieren.
Wichtige Fakten
Die AD-1 Skyraider, die Heinemanns Team 1944 in einer einzigen Nacht entwarf, übertraf ihre Konkurrenten von Martin und Kaiser-Fleetwings und erreichte etwa 3.200 Exemplare. Von der DC-6 wurden mehr als 700 und von der DC-7 338 Exemplare gebaut. Die XB-43 war der erste amerikanische Düsenbomber, die Skyrocket war das erste Flugzeug, das Mach 2 überschritt, und die F3D Skyknight erzielte in Korea den ersten nächtlichen Abschuss allein per Radar. Die A-4 Skyhawk kam auf fast 3.000 Exemplare. Im Raketenbereich produzierte Douglas die Nike Ajax, Sparrow, Bumper, Thor und die Delta-Familie sowie die S-IVB-Stufe der Saturn V. Die im April 1963 angekündigte DC-9, deren erster Kunde Delta war, übertraf fast 1.000 Exemplare. Donald Douglas starb am 1. Februar 1981 im Alter von 88 Jahren.
