BUILDING PLANES Of WWII - BOEING & DOUGLAS AIRCRAFT ASSEMBLY

EPIC WORLD WAR II · 29. April 2023 · 42:38 · Englisch · Dokumentation

Video des Kanals EPIC WORLD WAR II über Douglas Aircraft Company, verlinkt auf der zugehörigen Seite von Above Ten Thousand. Dauer: 42:38. Sprache: Englisch. Videotyp: Dokumentation.

Worum es geht

Englischsprachige Dokumentation darüber, wie die US-Luftfahrtindustrie während des Zweiten Weltkriegs zu einer riesigen Kriegsflugzeugfabrik wurde. Sie wechselt zwischen Erzählung, Archivmaterial aus jener Zeit und Interviews mit Historikern, Fabrikarbeiterinnen, Piloten und Angehörigen der Firmengründer. Der Schwerpunkt liegt auf Boeing und Douglas, daneben widmet sie Kapitel dem Ford-Werk in Willow Run, North American Aviation und Grumman.

Historischer Kontext

Die Erzählung beginnt mit dem Angriff auf Pearl Harbor und dem Ausmaß der danach folgenden Anstrengung. In der Zwischenkriegszeit wurden jährlich zwei- bis dreitausend Flugzeuge gebaut; 1944 dagegen produzierten die USA fast hunderttausend, und am Kriegsende lag die Zahl bei rund dreihunderttausend Militärflugzeugen. Die Dokumentation geht zurück in die 1920er Jahre: Boeing gewann 1925 die Luftpostroute zwischen Chicago und San Francisco, aus seiner Transporttochter ging United Airlines hervor, und 1933 stellte das Unternehmen die Boeing 247 vor, die am 8. Februar jenes Jahres ihren Erstflug absolvierte. Da Boeing die ersten sechzig Exemplare für United reservierte, beauftragte TWA Donald Douglas mit einem Konkurrenzmodell. So entstand die DC-1, aus der die DC-2 und die DC-3 hervorgingen, mit Landeklappen, mehr Leistung und einer Kabine für 21 Passagiere gegenüber 10 bei der 247. Die DC-3 wurde zum Referenzflugzeug der zivilen Luftfahrt, und ihre militärische Version, die C-47, bekannt als Gooney Bird, erhielt eine breite Frachttür und einen verstärkten Boden.

Bemerkenswerte Fakten

Boeing stellte den Prototyp der B-17 Flying Fortress um 1935 vor und produzierte 1943 sechzehn Stück pro Tag. Insgesamt baute das Unternehmen etwa siebentausend, Douglas und Lockheed weitere fünftausend. In Willow Run errichtete Ford eine eine Meile lange Montagelinie für die B-24 Liberator. Nach einem schleppenden Start lieferte das Werk Ende 1943 mit 46.000 Arbeitern zwölf Bomber täglich, insgesamt wurden mehr als achtzehntausend B-24 gebaut. North American entwarf die P-51 Mustang für eine britische Bestellung von 320 Flugzeugen mit einer Frist von hundert Tagen für den Prototyp; mit dem Rolls-Royce-Merlin-Triebwerk erreichte sie 443 Meilen pro Stunde auf 25.000 Fuß, und von der P-51D wurden rund achttausend gebaut. Grumman entwickelte den Klappflügel der Wildcat und ließ die Hellcat am 31. August 1943 über der Marcus-Insel ihr Kampfdebüt feiern; es baute zwölftausend Stück. Die Dokumentation hebt die Rolle der Frauen in den Fabriken hervor und schließt mit der B-29 über Hiroshima, den Entlassungen nach dem Krieg (Boeing entließ 43.000 Arbeiter) und dem Übergang der Luftfahrt zur Luft- und Raumfahrtindustrie.