Saab 340 / 2000 - крылатые маршрутки
Video des Kanals SkyShips über Saab 2000, verlinkt auf der zugehörigen Seite von Above Ten Thousand. Dauer: 14:52. Videotyp: Dokumentation.
Worum es geht
Dokumentation über die Regional-Turboprops Saab 340 und Saab 2000: ihren Ursprung in der Zusammenarbeit mit Fairchild, ihr Design, ihre Entwicklung und das Ende ihrer Produktion.
Historischer Hintergrund
In den 1970er Jahren wollte Saab seinen Zivilbereich inmitten der Ölkrise mit einem Turboprop-Regionalflugzeug für rund 30 Passagiere neu beleben. 1980 ging man eine Partnerschaft mit Fairchild Aircraft ein, das sich um Flügel, Triebwerksgondeln und Leitwerke kümmerte, während Saab den Rumpf, das Seitenleitwerk und die Systemintegration übernahm, mit Endmontage in Linköping. Die SF 340 kam 1984 mit Crossair als Erstkunde auf den Markt. Nach dem Ausstieg von Fairchild wurde sie in Saab 340 umbenannt, und 1989 kam die 340B, von der etwa 200 Exemplare gebaut wurden. Die Saab 2000 flog 1992 und wurde 1994 zertifiziert, und 1995 erschien die 340B Plus. Sinkende Treibstoffpreise und Regionaljets ließen die Nachfrage einbrechen: 1997 wurde das Produktionsende angekündigt, und 1999 liefen die letzte 340, Nummer 459, und die letzte 2000, Nummer 63, vom Band.
Wichtige Fakten
Die 340 nutzte zwei General Electric CT7 mit etwa 1.735 PS, in späteren Versionen 1.870 PS, mit vierblättrigen Propellern, erreichte etwa 500 km/h und beförderte 34 bis 36 Passagiere in einer 216 cm breiten Kabine mit bis zu 1.700 km Reichweite. Die 2000 verlängert den Rumpf um 7,5 m, wächst von 13 auf 22 Tonnen und verbaut zwei Rolls-Royce AE 2100P mit je 4.152 PS, mit 680 km/h, bis zu 9,5 km Flughöhe, 2.860 km Reichweite und aktiver Lärm- und Schwingungsunterdrückung. Anfang 2020 waren noch rund 200 Flugzeuge im Einsatz, fast alle vom Typ 340.
