ESTRELA VERMELHA: o nascimento do Mikoyan-Gurevich MiG-15

Sala de Guerra · 15. Dezember 2024 · 22:20 · Portugiesisch · Dokumentation

Video des Kanals Sala de Guerra über Mikoyan-Gurevich MiG-15, verlinkt auf der zugehörigen Seite von Above Ten Thousand. Dauer: 22:20. Sprache: Portugiesisch. Videotyp: Dokumentation.

Worum es geht

Dokumentarfilm des brasilianischen Kanals Sala de Guerra über die Entstehung der MiG-15: die Vorgeschichte des Strahlantriebs in der Sowjetunion, die Ankunft britischer Triebwerke, die Konstruktion des Prototyps I-310 und seine Übernahme durch die sowjetische Luftwaffe. Am Anfang und am Ende enthält er Werbeblöcke des Kanals.

Historischer Kontext

Das Video behauptet, die Sowjetunion habe schon vor dem Zweiten Weltkrieg an Turbostrahl- und Turboproptriebwerken geforscht; diese Arbeiten wurden durch den deutschen Überfall im Juni 1941 unterbrochen und 1944 wieder aufgenommen. Nach Kriegsende entschied sich Stalin für bereits erprobte Technik: die deutschen Triebwerke Jumo 004 und BMW 003, als RD-10 und RD-20 gebaut, trieben die Yak-15 und die MiG-9 an, die ersten einsatzfähigen sowjetischen Strahlflugzeuge von 1946 mit fragwürdiger Leistung. Der entscheidende Sprung kam aus Großbritannien: Die Regierung von Clement Attlee verkaufte gegen den Rat ihrer militärischen Berater mehr als 45 Nene- und Derwent-Triebwerke unter der Bedingung, sie nicht militärisch zu nutzen. Aus dem Derwent 5 entstand das RD-500, und aus dem von Vladimir Klimov modifizierten Nene das RD-45, das für einen neuen, bei Mikojan-Gurewitsch bestellten Jäger ausgewählt wurde.

Wichtige Fakten

Die I-310 griff Einflüsse des deutschen Projekts Focke-Wulf Ta 183 auf, besaß aber Struktur und Proportionen sowjetischer Ingenieurskunst und erhielt einen um 35° gepfeilten Flügel, den das Video als Mittel erklärt, Stoßwellen im transsonischen Bereich zu verzögern. Der dreiholmige Flügel riss bei statischen Tests und wurde durch Versuch und Irrtum verstärkt, bis er genau dort brach, wo gewollt. Die Bewaffnung umfasste zwei 23-mm-Kanonen NR-23 und eine 37-mm-Kanone: wenig Munition, aber fast immer tödliche Treffer. Der erste Prototyp, die S-01, flog im Dezember 1947 ohne die Anwesenheit des Chefingenieurs Artem Mikojan. Nach den Erprobungen von 1948, bei denen sie Mach 0,934 erreichte und Trudelerholungstests bestand, erhielt sie den Produktionsauftrag und den Namen MiG-15; ihr Rivale, die La-15, wurde ebenfalls übernommen, verschwand aber wegen ihrer Komplexität bald wieder aus der Produktion. Ab 1949 einsatzbereit, waren 1952 alle Einheiten ausgebildet, und die Version MiG-15bis von 1951 führte das Triebwerk VK-1 ein. Sie wurde 1948 in Tuschino gezeigt, und 1949 defilierten 45 Exemplare in Moskau, ohne dass der Westen bis Korea Notiz davon nahm.