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Welche lateinamerikanischen Länder setzten die Corsair nach dem Zweiten Weltkrieg ein?

Kurze Antwort

Die F4U Corsair flog in Honduras und El Salvador, die sie im Konflikt von 1969 einsetzten, sowie in Argentinien, dessen Marineflieger sie neben den SNJ-5C Texan und den Grumman S2F-1 Tracker im Bestand hatten. Ihre letzten Kampfeinsätze flog sie im sogenannten „Fußballkrieg“ von 1969, mit beiden Luftwaffen.

Welche lateinamerikanischen Länder setzten die Corsair nach dem Zweiten Weltkrieg ein?
F4U auf der Oshkosh 2023

Honduras und El Salvador 1969

Die F4U Corsair diente in den Luftstreitkräften von Honduras und El Salvador während des Konflikts, den beide Länder 1969 austrugen. Am 15. Juli begann die honduranische Luftwaffe mit Bombenangriffen aus ihrer eigenen Flotte von Flugzeugen aus der Zeit des Zweiten Weltkriegs, die vor allem aus F4U Corsair bestand. Am 17. Juli 1969 schoss Hauptmann Fernando Soto von der honduranischen Luftwaffe drei salvadorianische Flugzeuge ab. Eines der letzten Gefechte des Krieges fand noch am selben Nachmittag statt: ein Luftkampf mit vier Corsair und zwei Mustang. Der salvadorianische Hauptmann Guillermo Reynaldo Cortez fiel im Krieg und war der höchstrangige Gefallene des Konflikts. Honduras hielt den Typ bis 1979 im Dienst, als es seine Corsair ausmusterte.

Die argentinischen Corsair

Die argentinische Marineflieger führten die F4U Corsair in ihrem Bestand, neben den SNJ-5C Texan und den Grumman S2F-1 (S-2A) Tracker. F9F Panther und F4U Corsair der Marine bombardierten Panzer des argentinischen Heeres zur Verteidigung des Marinestützpunkts Punta Indio.

Der letzte Einsatz des Typs

Die Corsair flog ihre letzten Kampfeinsätze 1969 während des sogenannten „Fußballkriegs“ zwischen Honduras und El Salvador, mit beiden Luftwaffen als Betreiber des Musters.

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