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Welche B-17 waren Pioniere der Frühwarnung?

Kurze Antwort

Die Pioniere waren B-17G der US-Marine, wobei die Quellen sich über die Zahl nicht einig sind: Eine zählt achtundvierzig, die 1945 beschafft wurden, um Radar zur luftgestützten Frühwarnung zu tragen; eine andere einunddreißig weitere, die nach dem Krieg hinzukamen, in PB-1W umbenannt und mit AN/APS-20-Radar ausgestattet wurden. Die VPB-101 erhielt ihre erste radarbestückte PB-1W im Januar 1946.

Welche B-17 waren Pioniere der Frühwarnung?
Silhouette einer Flying Fortress bei Sonnenuntergang, Langley Field, Virginia

Die B-17G, die Radar in die Luft brachten

Laut einer Quelle erwarb die US-Marine im Jahr 1945 achtundvierzig B-17G, die ein Radar zur luftgestützten Frühwarnung tragen sollten. Die Marine hatte beschlossen, einige verwundbare Schiffe durch Flugzeuge mit dem Suchradar APS-20E zu ersetzen. Eine andere Quelle berichtet, dass die Marine nach Kriegsende einunddreißig weitere B-17G übernahm, die in PB-1W umbenannt und mit dem Radar AN/APS-20 ausgestattet wurden, mit dem die Geräte und Verfahren der luftgestützten Frühwarnung entwickelt wurden. Die Quellen sind sich über die genaue Zahl der umgebauten Flugzeuge nicht einig.

Der Einsatzbeginn im Geschwader VPB-101

Das Marine-Geschwader VPB-101 erhielt im September 1945 seine erste PB-1, ein Flugzeug, das noch nicht mit Radar ausgestattet war. Die erste PB-1W mit Radar an Bord traf erst im Januar 1946 ein.

Die B-17 jenseits des Bombeneinsatzes

Eine B-17F mit der Seriennummer 42-30190 wurde zum Tankflugzeug umgebaut. Die B-17E 41-2595, genannt „Desert Rat", wurde zum Standard für Fracht- oder Truppentransport umgerüstet.

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