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Was war am Design der Hellcat unter den US-Jägern des Zweiten Weltkriegs besonders?

Kurze Antwort

Sie war ein Trägerjäger, der auf einfache Fertigung und hohe Schadenstoleranz ausgelegt war, mit weit auseinanderliegenden, hydraulisch betätigten Fahrwerksbeinen, die sich bei der Einziehung um 90° drehten und nach hinten in die Flügel einfuhren, sowie Flügeln, die entlang der von Grumman patentierten diagonalen Sto-Wing-Achse klappten. Die nach unten geneigte Nase sorgte für gute Sicht.

Was war am Design der Hellcat unter den US-Jägern des Zweiten Weltkriegs besonders?
F4U auf der Oshkosh 2023

Gebaut für die Fabrik und für Treffer

Das Design verfolgte zwei Ziele: einfache Fertigung und die Fähigkeit, erhebliche Schäden zu überstehen. Dieser Ansatz stammte von der Wildcat, dem Jäger, den die Hellcat ablöste. Die F6F-Reihe wurde so konzipiert, dass sie Treffer aufnehmen und den Piloten sicher zur Basis zurückbringen konnte. Neben ihren guten Flugeigenschaften war die Hellcat leicht zu warten und besaß eine Zelle, die robust genug war, um die Strapazen des routinemäßigen Trägerbetriebs auszuhalten.

Fahrwerk, Flügel und Sicht

Ihre weit auseinanderliegenden, hydraulisch betätigten Fahrwerksbeine drehten sich beim Einziehen um 90° und fuhren nach hinten in die Flügel ein. Die Flügel klappten nach hinten und schwenkten dabei um eine speziell ausgerichtete, von Grumman patentierte diagonale Achse, das Sto-Wing-System. Der vordere Rumpf senkte sich leicht zur Motorhaube hin ab, was dem Piloten gute Sicht verschaffte.

Das Ergebnis im Kampf

Gegen die besten japanischen Gegner wird der Hellcat ein Abschussverhältnis von 13:1 gegen die A6M Zero, 9,5:1 gegen die Nakajima Ki-84 und 3,7:1 gegen die Mitsubishi J2M zugeschrieben.

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