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Was bedeutet „Balilla" bei der Ansaldo A.1?

Kurze Antwort

„Balilla" ist keine technische Bezeichnung, sondern der Spitzname des Jagdflugzeugs Ansaldo A.1, benannt nach einem populären genuesischen Helden. Das Flugzeug war der einzige italienisch entworfene Jäger des Ersten Weltkriegs, der im Land selbst gebaut wurde. Ansaldo fertigte rund 250 Exemplare und Lublin weitere 57 in Lizenz.

Was bedeutet „Balilla" bei der Ansaldo A.1?
AereolocatelliGiorces (CC BY), vía commons

Ein Spitzname aus der genuesischen Folklore

„Balilla" ist der Spitzname, unter dem die Ansaldo A.1 bekannt wurde, benannt nach einem populären Helden Genuas. Das Flugzeug war der einzige italienisch entworfene Jäger des Ersten Weltkriegs, der tatsächlich in Italien produziert wurde.

Ein langsamer Start und lauwarme Erprobung

Der erste Prototyp war im Juli 1917 fertiggestellt, doch das Corpo Aeronautico Militare akzeptierte ihn erst im Dezember jenes Jahres. Diese Zurückhaltung lag daran, dass die Testpiloten während der Bewertung nicht begeistert waren. Sie fanden bei der A.1 eine spürbare Leistungsverbesserung gegenüber der SVA.5, doch der Jäger blieb weniger wendig als die französisch entworfenen und gebauten Muster, die bei italienischen Staffeln im Einsatz waren, insbesondere die Nieuport 17, die Macchi ebenfalls in Italien fertigte. Im Vergleich zu den französischen Jägern jener Jahre blieb die Wendigkeit die Schwachstelle des Typs, auch wenn er besser war als die SVA.5.

Produktion und ein zweites Leben in Polen

Ansaldo fertigte rund 250 Exemplare und Lublin weitere 57 in Lizenz. Ein Vertrag über zehn Erprobungsflugzeuge wurde unterzeichnet, die im Januar 1920 nach Warschau geliefert wurden. Dort kamen sie während des Polnisch-Sowjetischen Krieges intensiv bei der Kościuszko-Staffel zum Einsatz.

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