🚀 Apollo 12 - La mission oubliée

Stardust - La Chaîne Air & Espace · 28. Mai 2018 · 20:20 · Französisch · Dokumentation

Video des Kanals Stardust - La Chaîne Air & Espace über Apollo 12, verlinkt auf der zugehörigen Seite von Above Ten Thousand. Dauer: 20:20. Sprache: Französisch. Videotyp: Dokumentation.

Worum es geht

Französische Dokumentation, die die Apollo-12-Mission nachzeichnet und Alan Bean würdigt, das letzte noch lebende Besatzungsmitglied zum Zeitpunkt der Aufnahme. Sie verfolgt Beans Weg von seiner Ausbildung als Marinepilot bis zu seiner Zeit als Maler und erzählt die gesamte Mission, vom Start bis zur Wasserung und Quarantäne.

Historischer Kontext

Bean studierte Luftfahrttechnik, flog A-4 Skyhawk in Angriffsgeschwadern der Navy und durchlief die Testpilotenschule, wo Pete Conrad sein Ausbilder war. Bei der zweiten Astronautenauswahl abgelehnt, kam er mit dem Jahrgang 1963 zur NASA. Nach dem Tod von Clifton Williams bei einem T-38-Absturz am 5. Oktober 1967 wählte Conrad ihn als Ersatz zum Mondlandefähren-Piloten von Apollo 12, neben Dick Gordon. Ziel war eine Präzisionslandung im Ozean der Stürme, nahe der Sonde Surveyor 3, die dort seit zwei Jahren stand.

Wichtige Fakten

Am 14. November 1969 startete die Saturn V im Gewitter und wurde von zwei Blitzen getroffen, die mehrere Systeme ausfallen ließen. Sie erholte sich, als der SCE-Schalter auf „Aux" gestellt wurde – eine Lösung, die John Aaron vom Boden aus vorschlug und Bean ausführte. Die S-IVB-Stufe, irrtümlich in eine elliptische Erdumlaufbahn geschickt, landete letztlich in einer Sonnenumlaufbahn und wurde 2002 als Objekt J002E3 identifiziert.

Die Mondlandefähre Intrepid setzte etwa 183 m von Surveyor 3 entfernt auf, weiter als geplant von der Stelle, die „Pete's Parking Lot" genannt wurde. Bean richtete die Farbfernsehkamera versehentlich auf die Sonne und machte sie unbrauchbar. Es gab zwei Mondausstiege von etwa drei bzw. vier Stunden, bei denen rund 15 und 18 kg Proben und Teile der Surveyor 3 eingesammelt wurden, darunter ihre Kamera, die heute im National Air and Space Museum ausgestellt ist. Darauf wurde Streptococcus mitis gefunden, wobei umstritten ist, ob dies auf eine spätere Kontamination zurückgeht. Bei der Wasserung traf eine 16-mm-Kamera Bean, der sechs Stiche benötigte. Conrad flog erneut mit Skylab 2, Bean mit Skylab 3, bevor er sich der Malerei widmete.