Variante der Douglas DC-6
Douglas DC-6 DC-6A
Fracht- und Mischversion mit um 1,5 m verlängertem Rumpf, zwei Frachttüren und verstärktem Boden; Basis der militärischen C-118 und R6D.
- 29. September 1949
- Erstflug
- 5.459 km
- Reichweite
Geschichte
Der Frachter der Familie
Douglas entwarf vier Versionen der DC-6: die Grundversion und drei mit um 60 Zoll (150 cm) verlängertem Rumpf, höherem Gewicht und größerer Reichweite. Die DC-6A ist die Frachtversion dieses Trios: Sie besitzt Frachttüren vor und hinter der Tragfläche auf der linken Seite sowie einen verstärkten Boden für Fracht. Manche Exemplare behielten die Kabinenfenster und konnten mit Sitzen ausgestattet werden; bei anderen entfielen sie, und die Maschinen dienten ausschließlich dem Frachttransport.
Die hintere Frachttür verfügte serienmäßig über einen Lastenaufzug für 4.000 Pfund (1.800 kg) und — anfangs — einen Jeep als Werbegag, der bald wieder aufgegeben wurde. Slick Airways war die erste Fluggesellschaft, die die Frachtversion einsetzte, im April 1951. Der Name Liftmaster, der später an den Maschinen der USAF haftete, entstand hier.
Ihre Kennzahlen: 32,2 m Länge, 35,8 m Spannweite, 20.803 kg Leergewicht, 48.626 kg maximales Startgewicht, 507 km/h Reisegeschwindigkeit, 6.675 m Dienstgipfelhöhe und 28.188 Pfund Nutzlast, mit 2.948 nautischen Meilen (5.460 km) Reichweite bei maximaler Zuladung und 4.317 nautischen Meilen (7.995 km) bei maximaler Treibstoffmenge.
Die DC-6A ist zudem das Vorbild der Militärversionen: Die C-118 Liftmaster der USAF und die R6D der Marine gehen direkt auf sie zurück, letztere mit den stärkeren R-2800-CB-17-Triebwerken, die später auch in der zivilen DC-6B internationale Flüge ermöglichten.