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Wie viele Ju 52 verlor die Luftwaffe am ersten Tag bei Ypenburg?
Kurze Antwort
Die niederländische Flak traf am 10. Mai 1940 11 der 13 Ju 52, die Infanterie nach Ypenburg brachten, so die Illustrierte Enzyklopädie der Luftfahrt, die nicht angibt, wie viele davon tatsächlich zerstört wurden. In den ersten Tagen in den Niederlanden gingen insgesamt 125 Ju 52 verloren, weitere 47 wurden beschädigt.

Der Angriff auf Den Haag
Am 10. Mai 1940 griff Deutschland die Niederlande an. Die Junkers Ju 52 spielten eine entscheidende Rolle in der Schlacht um Den Haag, dem ersten großen Luftlandeangriff mit Fallschirmjägern der Geschichte: Laut der englischen Wikipedia wurden 500 Ju 52 für die Offensive gegen die Niederlande und Belgien bereitgestellt. Neben dem Absetzen von Fallschirmjägern landeten sie auch direkt auf feindlichem Gebiet, um Sturmtruppen abzusetzen, etwa auf dem Flugplatz Ypenburg, auf Straßen rund um Den Haag und, mit Schwimmern ausgestattet, auf der Maas.
Der Tag von Ypenburg
Laut der Illustrierten Enzyklopädie der Luftfahrt war der Kampf in Ypenburg besonders verlustreich: Die Flak traf 11 der 13 Ju 52, die ein Infanterieregiment transportierten. Auch Valkenburg lief nicht gut: Eine missglückte Landung der ersten Ju 52 blockierte die Landebahn und verhinderte, dass die Flugzeuge des zweiten Bataillons dort landen konnten. Am Nachmittag griffen zwölf Blenheims der No. 40 Squadron der RAF Ypenburg an, drei wurden von Bf 109E abgeschossen; die rund zwanzig Ju 52, die in der Nähe von Den Haag gelandet waren, wurden von Blenheims der No. 110 Squadron angegriffen, eskortiert von Jägern der No. 600 Squadron.
Ein sehr hoher Preis
Die Enzyklopädie spricht von getroffenen Flugzeugen, nicht von Gesamtverlusten, sodass die genaue Zahl der an diesem Tag bei Ypenburg zerstörten Ju 52 dort nicht aufgeführt ist. Die Gesamtbilanz hingegen ist dokumentiert: In den ersten Tagen des Feldzugs schoss die niederländische Flak zahlreiche deutsche Flugzeuge ab, und insgesamt gingen 125 Ju 52 verloren, weitere 47 wurden beschädigt – Verluste, die der Autor Hooton als für die Luftwaffe relativ kostspielig einschätzte. Nach diesen ersten Tagen wurden die Transporteinsätze deutlich reduziert, obwohl die Ju 52 die vorrückenden Truppen weiterhin aus der Luft versorgte.
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